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Schloss Ratibor
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Aktuelles
Autor: Melina Laumer
Artikel vom 08.05.2018

Feierliche Einweihung des Radweges von Eckersmühlen nach Hilpolstein

Heute fand im Beisein der Geistlichkeit, vertreten durch den evangelischen Pfarrer Bernhard Nikitka (Eckersmühlen) und Pater Witold (Hilpoltstein), die feierliche Einweihung des langersehnten Radweges von Eckersmühlen nach Hilpoltstein statt.

Neben den Vertretern des öffentlichen Lebens bzw. der Kommunalpolitik, den Vertretern der übergeordneten Behörden wie der Regierung von Mittelfranken und dem Staatlichen Bauamt Nürnberg und den beteiligten Firmen fanden sich auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger am Parkplatz an der Staatsstraße 2220 ein.

Die Planungen für dieses interkommunale Großprojekt der beiden Städte Hilpoltstein und Roth begannen bereits im Juni 2015 und die Vergabe der Gewerke erfolgte schließlich im Mai 2017. Die Baumaßnahme konnte nunmehr dieser Tage, bis auf kleinere Nebenarbeiten, abgeschlossen werden.

In Eckersmühlen wurde ein innerörtlicher Lückenschluss des Gehweges mit einer Länge von 175 m bereits im Oktober 2017 fertiggestellt. Die Radwegelänge auf Rother Seite beträgt rund 400 Meter, die Breite ist durchgehend 2,50 Meter. Die Radwegelänge auf Hilpoltsteiner Seite beträgt darüber hinaus 2,6 km.

Die Gesamtkosten für die Stadt Roth inkl. einer neuen Brücke über die Kleine Roth, Rodungsarbeiten, Grunderwerbs- und Baunebenkosten belaufen sich auf rund 720.000,00 EUR. Die Kosten für Hilpoltstein betragen rund 1,05 Mio. EUR.

Der Radwegebau an sich läuft über eine sogenannte Sonderbaulast, bei der die beiden beteiligten Kommunen für den Freistaat quasi in eine bauliche Vorleistung treten und zu einem späteren Zeitpunkt dann eine „ordentliche“ Förderung erhalten: Über eine Festbetragsförderung fließen letztendlich insgesamt 1,1 Mio. EUR in die Stadtsäckel von Roth und Hilpoltstein zurück.

Roths Erster Bürgermeister, Ralph Edelhäußer, wünscht allen Nutzern dieses Radweges allzeit gute Fahrt.

Und wie geht es mit dem Radwegebau weiter?

 Innerstädtisch hat die Deutsche Bahn eine Art Veto gegen den Ausbau des Verbindungsweges von Eckersmühlen nach Hofstetten eingelegt – nachdem sie sich rund ein Jahr mit einer Antwort auf die Schreiben der Stadt Roth Zeit gelassen haben.

 Aktuell laufen die Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern, um als nächstes interkommunales Projekt den Radweg von Pfaffenhofen nach Rednitzhembach realisieren zu können.