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Autor: Melanie Hanker

Betriebsbesichtigung bei Rudolph Kunststofftechnik

Im April 2019 besuchten Mitglieder des Rother Stadtrates und der Stadtverwaltung die Rudolph Kunststofftechnik GmbH. Das im größten Rother Ortsteil Eckersmühlen angesiedelte Unternehmen zählt mit über 2,5 Millionen produzierten Getränkekisten zu einem der größten Anbieter dieser Branche in Deutschland. Im Verlauf der Betriebsbesichtigung wurde den Teilnehmern u. a. ein interessanter Einblick in die Herstellung von Kunststoffkästen ermöglicht und über die Investitionen der letzten Jahre informiert.

Familienunternehmen, Innovationstreiber, Branchengröße – all diese Begriffe treffen auf die Firma Rudolph Kunststofftechnik zu. Warum genau diese Attribute passen und was sich alles hinter der Produktion von Kunststoff-Getränkekästen verbirgt, haben sich Vertreter des Stadtrats und Mitglieder der Stadtverwaltung bei einer Betriebsbesichtigung am 10. April 2019 zeigen lassen.

Gleich bei der Begrüßung zeigte sich, was es heißt, ein Familienunternehmen zu sein. Neben den beiden Geschäftsführern Dieter und Jürgen Rudolph sowie der für Personal zuständigen Marion Rudolph war auch Tochter Nadine Rudolph präsent, die sich wiederum um die Themen Vertrieb und Verkauf kümmert. Ebenfalls vor Ort war Rudolph senior, der sich der Führung anschloss und es sich nicht nehmen ließ, einige Details der Produktion höchst persönlich zu erklären. „Es ist beeindruckend zu sehen mit welcher Kraft und Präzision der Kunststoff in Form gepresst wird“, so der Erste Bürgermeister Ralph Edelhäußer. Neben dem Pressen der Kästen übernimmt die Firma Rudolph auch das Bedrucken der Kästen mit dem individuellen Layout des jeweiligen Auftraggebers. Ganz neu im Leistungsportfolio ist die Bestückung der Kästen mit Glasrohlingen. Hierfür wurde jüngst extra eine Maschine angeschafft, um den Wünschen der Auftraggeber gerecht zu werden.

Das Unternehmen wurde ursprünglich in Sachsen gegründet und setzte seine Arbeit ab 1959, vorerst als Spezialist für Blechbearbeitung, in Roth am Röthenweg fort. Erst 1967 begann man die eigentliche Tätigkeit, die bis heute fortgeführt wird, nämlich die Herstellung von Kunststoffprodukten, wie Wäschekörbe, Kisten und Boxen. Aufgrund des erfolgreichen Wachstums wurde es am Standort in Roth, auch aufgrund des darum sukzessive entstandenen Wohngebiets, einfach zu eng. So erfolgte 1974 der Umzug nach Eckersmühlen. Die im 3-Schicht-Betrieb laufende Produktion von Getränkekisten lief so erfolgreich, dass 1999 der zweite und 2017/2018 der dritte Anbau des Unternehmens an der Zwillach erfolgte. Mittlerweile laufen täglich bis zu 15.000 Kästen vom Band, unter anderem für die Genossenschaft Deutsche Brunnen eG. Im Jahr werden somit über 2,5 Millionen Kästen hergestellt und ins ganze Land geliefert.

Im Laufe der Führung zeigte sich auch, dass die Firma Rudolph ein sehr gutes Beispiel für regionale Vernetzung ist und wie wichtig der Standort Roth mittlerweile für viele Unternehmen geworden ist. So ist beispielsweise die Bayka Color Farbkonzentrate GmbH an der Otto-Schrimpff-Straße einer der Zulieferer für den Eckersmühlener Traditionsbetrieb.

Zum Abschluss der Führung gab es noch einige spannende Diskussionen und Gespräche, bei denen die Familie Rudolph auch für das leibliche Wohl sorgte. „Es ist uns wichtig, die Unternehmen in der Stadt regelmäßig zu besuchen. Nur so können wir Ihre Anforderungen, Probleme und Bedürfnisse besser verstehen und darauf eingehen. Unternehmen wie Rudolph Kunststofftechnik sind nicht nur aufgrund der vielen Arbeitsplätze unglaublich wichtig für die Stadt“, stellte Edelhäußer abschließend fest.  

Gruppenbild
Im Gespräch
Das Portfolio an Getränkekisten ist breit gefächert.
Maschinenhalle
Artikel vom 09.05.2019