Aktuelles aus dem Rathaus
Fahrradabstellanlagen werden erneuert - bitte Fahrräder entfernen
Die Fahrradabstellanlagen an den Rother Bahnhöfen sind in die Jahre gekommen – insbesondere für den Rother Bahnhof wurde immer wieder der Wunsch nach einer zeitgemäßen und komfortableren Lösung an die Stadt herangetragen. Nun beginnt die Umsetzung: Mit neuen Fahrradabstellanlagen investiert die Stadt Roth in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur für den Radverkehr. Neben einem deutlich höheren Komfort und mehr Sicherheit entstehen auch zahlreiche zusätzliche Stellplätze.
Ab dem 10. August werden zunächst die bestehenden Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen demontiert. Daher wurden dort in den letzten Tagen Hinweisschilder installiert, dass die Fahrräder bis spätestens 09. August zu entfernen sind, da diese danach durch den städtischen Bauhof in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Roth entfernt und sichergestellt werden. Die Fahrräder werden anschließend für drei Wochen am städtischen Bauhof aufbewahrt und können dort von ihren Eigentümer*innen bis zum 31.08.2026 abgeholt werden. Nach Ablauf dieser Frist werden die Fahrräder als Fundgegenstände behandelt.
Die vollständige Demontage wird voraussichtlich rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Im Anschluss werden die Flächen für die neuen Anlagen vorbereitet, Fundamente erstellt sowie Pflaster- und Betonarbeiten durchgeführt. Die Montage der neuen Fahrradabstellanlagen ist ab Anfang Oktober vorgesehen. Läuft alles nach Plan, stehen die neuen Stellplätze den Bürger*innen ab November zur Verfügung.
Am Bahnhof Roth fällt die Umsetzung der Maßnahme in eine ohnehin angespannte Verkehrssituation. Aufgrund der derzeit laufenden Bahnsteigabsenkung der Deutschen Bahn stehen auf den bahneigenen Flächen bis Mitte September rund 150 Parkplätze nicht zur Verfügung, da diese als Baustelleneinrichtungsfläche benötigt werden. Viele Pendler*innen sind deshalb bereits auf das Fahrrad als Alternative für den Weg zum Bahnhof umgestiegen. Mit Beginn der Bauarbeiten werden nun auch die Fahrradabstellanlagen im direkten Bahnhofsbereich vorübergehend nicht nutzbar sein.
Die Stadt ist sich bewusst, dass diese zeitliche Überschneidung für die betroffenen Pendler*innen eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Während der gesamten Bauzeit können alternativ die Fahrradabstellmöglichkeiten an der Bahnunterführung uneingeschränkt genutzt werden. Eine Verschiebung der Maßnahme ist leider nicht möglich, da es sich um ein mit Bundesmitteln gefördertes Projekt handelt, dessen Bauablauf eng mit der Deutschen Bahn abgestimmt werden musste und an verbindliche Förderfristen gebunden ist.
In Unterheckenhofen werden die bisherigen Fahrradständer durch moderne Anlehnbügel ersetzt. Da dort unterirdisch verlaufende Versorgungsleitungen den Bau einer Überdachung nicht zulassen, sind keine umfangreichen Tiefbauarbeiten erforderlich.
Nach Abschluss der Arbeiten profitieren Radfahrer*innen an allen Standorten von einer deutlich verbesserten Ausstattung:
- Bahnhof Roth: 192 Fahrradstellplätze – 55 mehr als bisher – darunter eine moderne Sammelschließanlage mit 20 sicheren Stellplätzen.
- Bahnhof Lohgarten: 18 neue Fahrradstellplätze.
- Bahnhof Eckersmühlen: 18 überdachte sowie sechs weitere Fahrradstellplätze.
- Bahnhof Unterheckenhofen: 14 moderne Anlehnbügel ersetzen die bisherigen Fahrradständer.
„Uns ist bewusst, dass die Bauphase gerade am Bahnhof Roth Geduld erfordert. Die zeitliche Überschneidung mit der Baumaßnahme der Deutschen Bahn ist alles andere als ideal. Umso mehr freuen wir uns darauf, den Pendler*innen schon in wenigen Monaten deutlich bessere und sichere Abstellmöglichkeiten bieten zu können“, betont Erster Bürgermeister Andreas Buckreus.
Die Stadt Roth bittet alle Nutzer*innen während der Bauzeit um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Mit den neuen Fahrradabstellanlagen wird die Infrastruktur an den Bahnhöfen nachhaltig verbessert und ein weiterer Beitrag zur Förderung des klimafreundlichen Radverkehrs geleistet.
Hier (PDF-Dokument, 78,29 KB, 23.07.2026) kann das Schild eingesehen werden.
Erstelldatumveröffentlicht am 23.07.2026