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Schloss Ratibor
Winter Schlosshof
Ausbildungsbetrieb Stadt Roth

Wir bilden aus

Verwaltungsfachangestellte - Fachrichtung Kommunalverwaltung

Ob als Ansprechpartner für Bürger im Einwohner- bzw. Bürgeramt, die Aufrechterhaltung der inneren Dienstabläufe in der Verwaltung, z. B. durch Aufstellen der Haushaltspläne, Buchhaltung oder Personalabrechnungen oder die Unterstützung der kommunalen Gremien (Stadtrat, Ausschüsse, Bürgermeister uvm.) bei der Verwaltung und Organisation ihrer Abläufe und Vorgänge - die Ausbildung bei der Stadt Roth ist vielfältig und abwechslungsreich.

Die Ausbildung beginnt am 1. September und dauert drei Jahre. In jedem Jahr wird zweimal je sechs Wochen die Berufsschule und zweimal je drei Wochen sowie außerdem zu einem Abschlusslehrgang die Bayerische Verwaltungsschule besucht. Der Berufsschulunterricht findet an der Berufsschule in Nürnberg statt. Der Unterricht an der Verwaltungsschule erfolgt in den jeweiligen Bildungszentren. In der übrigen Zeit wird die praktische Ausbildung in verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung durchgeführt.

Veranstaltungskaufmann/-kauffrau

In der Stadt Roth gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen und Events, die von den städtischen Veranstaltungskaufleuten konzipiert und organisiert werden und für deren reibungslosen Ablauf sorgen. Sie kalkulieren die Kosten und übernehmen alle kaufmännischen Aufgaben rund um die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen. Ob die Rother Kirchweih, das städtische Frühlingsfest, der traditionelle Spargelmarkt, die Strandparty oder der Christkindlesmarkt, um hier nur einige Veranstaltungen zu nennen. Die Veranstaltungskaufleute sind immer mittendrin und sorgen für tolle Erlebnisse.

Die Ausbildung beginnt am 1. September und dauert drei Jahre. In jedem Jahr wird an zwölf Wochen die Berufsschule in Erlangen besucht.

Fachkraft für Abwassertechnik

Fachkräfte für Abwassertechnik überwachen und steuern die Betriebsabläufe in der Rother Kläranlage.
Die Zentralkläranlage der Stadt Roth ist eine mechanisch-biologische Kläranlage mit weitergehender Abwasserreinigung (Stickstoffelimination) und chemischer Phosphatfällung, die das Abwasser der Stadt Roth und den angeschlossenen Gemeinden sowie der Stadt Allersberg behandelt und anschließend das gereinigte Abwasser in die Rednitz als Vorfluter einleitet. Eine der Hauptaufgaben der Fachkräfte für Abwassertechnik ist die Aufbereitung von Abwässern. Das erfolgt zwar in der Regel durch Maschinen, aber die Prozesse müssen überwacht werden. So wird zum Beispiel die Menge des Abwassers geprüft, Messdaten abgelesen und analysiert oder Schutzmaßnahmen ergriffen, wenn beispielsweise hohe Schadstoffmengen erkannt werden. Hinzu kommen Büro- und Laborarbeiten.

Die Ausbildung beginnt am 1. September und dauert drei Jahre. In jedem Jahr wird an zwölf Wochen die Berufsschule in Lauingen besucht. Außerdem findet an drei bis sechs Wochen im Jahr eine überbetriebliche Ausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule statt.

Straßenwärter

Straßenwärter kontrollieren Verkehrswege auf Schäden, warten sie und halten sie instand. Sie beseitigen Verschmutzungen, sichern Baustellen und Unfallstellen und übernehmen den Räum- und Streudienst. So gibt es auch an unserem städtischen Betriebshof immer etwas zu tun. Hinzu kommt noch die Unterstützung bei Veranstaltungen wie z.B. Absperrungen errichten, bei Aufbauten helfen usw.

Die Ausbildung beginnt am 1. September und dauert drei Jahre. In jedem Jahr wird an zwölf Wochen die Berufsschule in Würzburg besucht. Außerdem findet an drei bis sechs Wochen im Jahr eine überbetriebliche Ausbildung bei der Straßenmeisterei in Gerolzhofen statt.

Hier geht´s zu unserem Azubi-Film:

Wie die Ausbildung verläuft, erfahren Sie im Azubi-Film, der in Eigenregie von den Auszubildenden der Stadt Roth gedreht wurde.

Azubis 2016 (v. li.) Michael Wölk, Julia Müller, Bastian Schneck
Azubis 2016 (v. li.) Michael Wölk, Julia Müller, Bastian Schneck
Azubis 2017 (v. li.) Marie Schroll, Marius Müller, Jessica Milius
Azubis 2017 (v. li.) Marie Schroll, Marius Müller, Jessica Milius
Azubis 2018 (v. li.) Franziska Vogel, Isabell Engel, René Pusch
Azubis 2018 (v. li.) Franziska Vogel, Isabell Engel, René Pusch
Carina Zachmann, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau 2017
Carina Zachmann, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau 2017

Einstellungsvoraussetzungen bei der Stadt Roth

Verwaltungsfachangestellte

  • Mindestens ein Qualifizierender Hauptschulabschluss mit sehr guten Noten
  • Mittlere Reife mit guten Noten in Deutsch, Mathematik/Wirtschaftsrechnen
  • Eine erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren
  • Kenntnisse in der Datenverarbeitung
  • Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit

Veranstaltungskaufmann/-kauffrau

  • Abitur bzw. Fachabitur, mind. ein mittlerer Bildungsabschluss 
  • gute Noten in Deutsch, Mathematik, Englisch
  • Volljährigkeit, da auch Einsätze in den Abendstunden und am Wochenende
  • Organisationstalent
  • Kreativität und Flexibilität

Fachkraft für Abwassertechnik

  • Mindestens ein Qualifizierender Hauptschulabschluss mit sehr guten Noten
  • Mittlere Reife mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

Straßenwärter

  • Hauptschul- oder Realschulabschluss
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • gesundheitliche Eignung zum Erwerb des Führerscheins Klasse CE

Bewerbung

Informationen zur Ausbildung bei der Stadt Roth erhalten Sie unter:

Stadt Roth
Hauptamt
Kirchplatz 4,  91154 Roth oder
per E-Mail an susanne.temme(@)stadt-roth.de

Studienreisen

Studienreise 2018 - Klimaschutz am Tegernsee

Auch 2018 ging es für die Auszubildenden der Stadt Roth auf Bildungsreise. Vom 1. bis 3. September machten sie gemeinsam mit Bürgermeister Ralph Edelhäußer, dem Geschäftsführenden Beamten Stefan Krick und Ausbildungsleiterin Susanne Temme eine Exkursion zum Thema „Klima- und Ressourcenschutz“ an den Tegernsee.

Los ging es am Samstag mit dem Gebietsbetreuer des Mangfallgebirges. Auf einer Wanderung entlang der Bachsysteme der Weißach lernten die Auszubildenden die Artenvielfalt des Tegernseer Tals kennen und erkundeten eine der schönsten Tallandschaften des Alpennordrandes. Die außergewöhnliche und vielfältige Tier- und Pflanzenwelt konnte trotz des nicht sehr guten Wetters bestaunt werden.

Mit zwei Workshops ging es dann am nächsten Tag weiter. Im ersten Teil befasste sich die Gruppe mit nachhaltiger Unternehmenskultur. Dabei haben sich unter den Auszubildenden angeregte Diskussionen zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Themen ergeben. Am Nachmittag konnte der Rathaus-Nachwuchs nicht nur sein handwerkliches Geschick beweisen, sondern auch seine Teamfähigkeit. Gemeinsam wurde unter Anleitung einer ortsansässigen Försterin ein Hochsitz gebaut. Die Exkursionsteilnehmer mussten in ungewohnter Umgebung ihnen völlig neue Aufgaben planen und bewältigen, was nur im Team möglich war. So mussten Bäume gefällt, Sprossen geschnitten, gehämmert und gesägt werden, so dass in gemeinschaftlicher Arbeit ein tragfähiger Hochsitz entsteht.

Am dritten Tag besuchte die Gruppe den Wertstoffhof in Bad Wiessee. Die Abfallberaterin des Landkreises erklärte den Auszubildenden das System der Abfallentsorgung und Wiederverwertung im Tegernseer Tal. Ein Film über die Biogasanlage in Warngau belegte die Nachhaltigkeit durch Wiedergewinnung von Energie.

Wie jedes Jahr waren auch heuer die neuen Azubis dabei. Ihren Ausbildungseinstand zum 1. September haben sie mit Bravour bewältigt und sich gut ins Team eingefügt. Nach einem anstrengenden aber spannenden und abwechslungsreichen Wochenende ging es dann wieder Richtung Heimat.

Die Auszubildenden der Stadt Roth mit Bürgermeister, Geschäftsleitenden Beamten und Ausbildungsleiterin (und Gasthund)
Die Auszubildenden der Stadt Roth mit Bürgermeister, Geschäftsleitenden Beamten und Ausbildungsleiterin (und Gasthund)
Workshop zum Thema "Mit eigenen Ressourcen wirtschaften".
Workshop zum Thema "Mit eigenen Ressourcen wirtschaften".
Beim gemeinsamen Spiel Vertrauen schaffen und Lösungen finden.
Beim gemeinsamen Spiel Vertrauen schaffen und Lösungen finden.
Gemeinsames Foto, bevor es in den Wald geht.
Gemeinsames Foto, bevor es in den Wald geht.
In einem weiteren Workshop bauen die Auszubildenden zusammen einen Hochsitz. Hier ist Teamwork gefragt.
In einem weiteren Workshop bauen die Auszubildenden zusammen einen Hochsitz. Hier ist Teamwork gefragt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Studienreise 2017 - Kunst in Kassel

Wie bereits in den beiden vergangenen Jahren, fand auch in diesem Jahr wieder eine Studienfahrt als teambildende Maßnahme für alle Auszubildenden der Stadtverwaltung Roth statt.

Diesmal ging es vom 1. bis 3. September 2017 nach Kassel, wo derzeit die alle fünf Jahre stattfindende Kunstausstellung „Documenta 14“ veranstaltet wird.

Zusammen mit Roths Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer, dem Geschäftsleitenden Beamten Stefan Krick und der Ausbildungsleiterin Susanne Temme verbrachten die acht Auszubildenden das Wochenende, um sich auch untereinander näher kennenzulernen. Die Reiseplanung hatte einen engen Zeitplan gesteckt: Am Freitag wurde das Ausbildungszentrum und die Produktion der Firma B│Braun in Melsungen besichtigt. Die in Roth angesiedelte Firma Nutrichem ist schließlich seit 2012 Teil des Weltkonzerns  B│Braun. 

Am Samstag stand unter anderem eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Anschließend bekam die Gruppe eine individuelle und sehr fundierte Führung über Teile des weitläufigen Documenta-Areals.

Am letzten Tag wurde schließlich Kassels bekanntes UNESCO-Weltkulturerbe, nämlich der Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules-Denkmal und den Kaskaden per pedes erkundet.

Die Aussicht über Kassel entschädigte schließlich für die mehr als fünfhundert Stufen hinauf zum Herkulesbauwerk, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter Landgraf Karl aus Tuffstein erbaut wurde.

Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
Kassel
Kassel
Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
Gruppenbild in Kassel
Gruppenbild in Kassel
Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
 

Studienreise 2016 - Politik in Berlin

Am dritten Oktober-Wochenende stand für die Auszubildenden der Stadt Roth ein ganz besonderer Programmpunkte im Kalender: Gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Susanne Temme, dem Geschäftsleitenden Beamten Stefan Krick und dem Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer ging es für 3 Tage in die Bundeshauptstadt. Standesgemäß wurde nach Ankunft eine für Berlin typische Currywurst verdrückt, bevor die angehenden Verwaltungsfachangestellten eine Führung durch den Bundestag bekamen. Am Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz vorbei, führte ihr Weg anschließend in Berlin Dungeons. Auch wenn der Besuch gerade den weiblichen Ausflüglern nicht ganz geheuer war, hatten schlussendlich alle viel Spaß und kamen ohne großen Schrecken davon. 

Am zweiten Tag erwartete die Azubis eine Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad. Guide Steffi brachte dem Rathaus-Nachwuchs die Geschichte Berlins und der deutschen Teilung näher. Das nächste Highlight folgte schnell: Eine Besichtigung des Fernsehturms am Alexanderplatz. Auf der Aussichtsplattform in 203 Metern konnten sie trotz Nebel die Stadt von oben bestaunen. Nach einer kulinarischen Stärkung stieg die Gruppe in den Comedy-Tour-Bus. Comedian André Kaiser brachte nicht nur die fränkischen Gäste im Bus zum Lachen. 

Der Abreisetag wurde nach einem ausgiebigen Frühstück in der Kulturbrauerei noch für eine Führung durch das DDR-Museum genutzt, bevor es schneller als erhofft zurück in die Heimat ging. 

Fazit der Auszubildenden: „Es war eine gelungene, abwechslungsreiche und aufschlussreiche Studienfahrt nach Berlin!"

Berlin Dungeon
Berlin Dungeon
Original Berliner Currywurst
Original Berliner Currywurst
Die geführte Stadtführung mit dem Rad kam trotz dem regnerischen Wetter gut an
Die geführte Stadtführung mit dem Rad kam trotz dem regnerischen Wetter gut an
Abendessen im türkischen Szenenrestaurant "Dada Falaffel" in Berlin
Abendessen im türkischen Szenenrestaurant "Dada Falaffel" in Berlin

Studienreise 2015 - Teambildung am Brombachsee

Im Jahr 2015 waren die Auszubildenden mit dem Geschäftsleitenden Beamten der Stadt Roth, Stefan Krick und der Ausbildungsleiterin Susanne Temme zur Teambildung in Enderndorf am Brombachsee.

Der Fußmarsch von Roth zum Brombachsee wurde durch ein Quiz aufgelockert und so war der Weg für alle schaffen. Am nächsten Morgen ging es in den Klettergarten, wo durch gegenseitiges Motivieren und Mut zu sprechen alle Beteiligten mit Bravour durch alle Parcours durchgekommen sind. Neben dem anstrengenden Tagesprogrammen kam aber durch lustige Spieleabende der Spaß nie zu kurz.

Auf dem Weg zum Brombachsee
Auf dem Weg zum Brombachsee war der Weg immer abwechslungsreich und spannend
Durch das Quiz wurde der Weg nicht langweilig.
Durch das Quiz wurde der Weg nicht langweilig.
Ausbildungsleiterin Susanne Temme mit den Azubis
Ausbildungsleiterin Susanne Temme mit den Azubis
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf

Azubi-Austausch

Allgemeines über den Azubi-Austausch

Die Stelen der Partnerstädte im Rother Stadtgarten
Die Stelen der Partnerstädte im Rother Stadtgarten

Alle Azubis der Stadt Roth im 2. Lehrjahr haben nach der Zwischenprüfung die einmalige Chance, eine Rother Partnerstadt zu besuchen. Zur Auswahl stehen jedes Jahr folgende Ziele:

  • Regen im Bayerischen Wald

  • Ratibor in Polen

  • Opava in Tschechien

  • Changzou in China

Jeder Austausch bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, sich andere Verwaltungen anzusehen und neue Kulturen kennen zu lernen.

Wie die Azubis es bis jetzt fanden und was sie alles in den Partnerstädten erlebt haben, können Sie in den folgenden Berichten nachlesen.

Corinna Besold in der Partnerstadt Ratibor

Eine Reise, ein fremdes Land und viele neue Eindrücke.

Mein Azubiaustausch begann am Samstag, den 26.11.2016, und führte mich nach Polen in die Partnerstadt Ratibor. Dort wurde ich nach einer anstrengenden, zwölfstündigen Busfahrt von der Deutschlehrerin Renata herzlichst empfangen und zu meinem Hotel gebracht.

Nach dem Check-in zeigte mir Renata noch kurz den Marktplatz und den Weg zum Rathaus und dann war für den restlichen Tag nur noch Erholung von der langen Reise angesagt.

Am ersten Arbeitstag stand nach der Begrüßung von Frau Czech-Mayer, der Leiterin für die Abteilung Kultur und Sport, eine Stadt- und Schlossführung auf dem Programm.

Während der Stadtführung habe ich viel über die Geschichte von Ratibor erfahren: Zum einen, dass Ratibor in früheren Zeiten zu Deutschland gehörte und aus diesem Grund dort viele ältere Leute heute noch deutsch sprechen können und zum anderen, dass Ratibor für Süßigkeiten, insbesondere Schokolade sehr bekannt war.

Nach den Führungen stand mir freie Zeit zur Verfügung, sodass ich ein wenig durch die Straßen der Altstadt schlendern und die vielen Eindrücke auf mich wirken lassen konnte, bevor die Dunkelheit einbrach.

Für die weiteren Tage war eine Besichtigung des Rathauses vorgesehen sowie der Einsatz in der Tourist-Information. In dieser Abteilung durfte ich bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und Aktionen mitwirken. Sehr viel Spaß hat mir die Nikolausaktion bereitet, denn bei dieser Aktion mussten Kindergartenkinder verschiedene Stationen spielerisch durchlaufen, welche wir im Stadtpark Roth aufgebaut hatten.

Nach einem sehr kalten und verschneiten Wochenende startete die zweite Woche mit einem Besuch im deutschsprachigen Gymnasium. An diesem Tag durfte ich den Deutschunterricht in zwei Klassen besuchen. Der Unterschied zwischen den Klassen war, dass die Schüler der einen Klasse die Sprache Deutsch bereits von Zuhause aus lernten, man nennt diese Schüler auch die deutsche Minderheit und die Schüler der anderen Klasse die Sprache als Wahlfach hatten.

Am Ende des Schultages haben die Schüler noch ein Interview gemacht, welches in der Schülerzeitung veröffentlicht wurde.

Am Dienstag war ich im Standesamt von Ratibor eingeteilt, was ein weiteres Highlight in der zweiten Woche für mich war, denn dort durfte ich bei einer polnischen Hochzeit dabei sein und den Ablauf der Trauung beobachten.

Die restlichen Tage arbeitete ich wieder in der Touristeninformation. Die Woche neigte sich dem Ende zu und am Freitag hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Nachdem ich Freitag vormittags schon die Koffer gepackt und noch ein wenig Zeit in der Tourist-Information verbracht hatte, wurde ich von Renata abgeholt und zum Busbahnhof gebracht.

Dann warteten auch schon wieder 12 Stunden Busfahrt auf mich.

Sandra Klinger in der Partnerstadt Regen

Wieder zu Hause in Roth, bekam ich einige Fragen gestellt, was ich in den 10 Tagen Azubiaustausch erlebt habe.

Meine Reise ging nach Regen. Eine Stadt gelegen im mittleren bayerischen Wald, die mir jeden Tag aufs Neue eine traumhaft schöne Kulisse bot. Umgeben von blühenden Wiesen und weiten Wäldern, trat ich nach meinem Ankommen am Dienstagnachmittag den Dienst an.

Zu Beginn erwartete mich eine Führung durch das Rathaus, wo ich die Kolleginnen und Kollegen kennenlernen durfte. Anschließend ging es zu den Vorbereitungen für die Stadtratssitzung, an der ich auch am frühen Abend teilnahm.

Nach Dienstschluss zog es mich in den Kurpark, der nur wenige Gehminuten vom Rathaus entfernt liegt. Dabei ist der Fluss Regen, der an den Park angrenzt, besonders schön anzusehen.

Am nächsten Tag wurde ich in die Tourist-Information eingeteilt, wo mich auch sehr herzliche Kollegen begrüßt hatten. Dort habe ich am Vormittag das niederbayerische Landwirtschaftsmuseum besichtigt und am Nachmittag ging es in die Museumswerkstatt. Für mich eine sehr freudige Aufgabe, da ich mit Kinder basteln durfte. Zusammen gestalteten wir bunte Süßigkeitendosen mit kleinen Schlüsselanhängern.

Am Donnerstag begann mein Tag im Bürgerbüro. Außendienst war vormittags angesagt. Zuerst begleitete ich den Verkehrsüberwachungsdienst und am Nachmittag Herrn Wiesbauer aus dem Ordnungsamt und Frau Michel aus der Tourist-Info. Dabei besichtigten wir die Burg Weißenstein, die einen gigantischen Blick über den bayerischen Wald bot. Zusätzlich ging es noch zum Schwimmbad, zum Kurpark und zum Friedhof. Freitagmorgen war ich in der Tourist-Information. Gegen 10 Uhr wurde ich dann vom Standesbeamten und einem Azubi abgeholt. Es ging in einen der vielen, alten Postkeller in der Gegend. In diesen wurden früher Sachen kühl eingelagert und seit einiger Zeit werden die Räume in unterschiedlicher Weise genutzt, beispielsweise für Hochzeiten und Festlichkeiten.

Ich durfte an diesem Tag dabei sein, als sich ein Brautpaar das Ja-Wort gab.

Nach einem schönen Wochenende startete die zweite Woche meines Azubiaustausches. Der Montagmorgen begann in der Tourist-Info, nachmittags begleitete ich den Stadtheimatpfleger. Er zeigte mir weit zurück stammende Unterlagen in den vielen Räumlichkeiten des Stadtarchivs.

Am Dienstag konnte ich der Stadtjugendpflegerin über die Schulter schauen. Ich erledigte Organisatorisches für sie, bevor wir zum Jugendzentrum, das in der Nähe des Schwimmbades liegt, gefahren sind. Die von den Jugendlichen bunt gestalteten Räumlichkeiten, luden zum Zusammensitzen ein. Auch der Kicker, der Billiardtisch, die zahlreichen Sitzmöglichkeiten sowie die Küche geben Anstoß dazu, gemeinsam Zeit zu verbringen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken. Am nächsten Morgen war ich der Bücherei zugeteilt. Beim Durchforsten der Bibliothek lernte ich die verschiedenen Bereiche sowie anfallende Tätigkeiten kennen. Die Woche neigte sich dem Ende zu und an den letzten beiden Tagen arbeitete ich an einer Tabelle, die künftig die Reisekostenabrechnung erleichtern soll. Dabei wurde ich von Herrn Wiesbauer und einem anderen Kollegen unterstützt.

Nachdem die Koffer fertig gepackt waren, ging es auch bald schon wieder Richtung Bahnhof, wo mich die Rückreise erwartete. Eine herzliche Verabschiedung von den Kollegen und Kolleginnen unterstrich meinen schönen Aufenthalt, den ich in Regen verbringen durfte.

Die Stadt Regen
Die Stadt Regen
Ausblick
Ausblick
Rathaus von Regen
Rathaus von Regen
Sandra Klinger bei ihrer Abreise
Sandra Klinger bei ihrer Abreise

Lukas Woldt in der Partnerstadt Changzou

Am frühen Samstagmorgen, den 6. Mai 2017, ging es vom Bahnhof in Georgensgmünd los. Dort traf ich mich mit Katharina Strobel (Auszubildende der Sparkasse Mittelfranken Süd). Mit dem Zug machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt, wo es dann mit dem Flieger nach Shanghai (China) weiterging.

Mit sechs Stunden Zeitverschiebung kamen wir Sonntagfrüh in China an, wo wir von einer kleinen Delegation sehr herzlich empfangen wurden. Im Hotel in Changzou angekommen, hatten wir ca. zwei Stunden Zeit, um uns zu akklimatisieren und frisch zu machen. Danach gingen wir mit zwei Mitarbeitern der Verwaltung in ein Restaurant Mittagessen, diese führten uns auch ein wenig durch die 5 Mio. Einwohner Stadt und zeigten uns, wie die Menschen hier leben.

Am Montag wurden wir dann vom Vizepräsidenten und einigen Amtsleitern von Changzou begrüßt und durch das Verwaltungsgebäude geführt, wo wir auch unter der Woche immer vor- bzw. nachmittags eingesetzt worden sind. Zu Mittag aßen wir mit ein paar Kollegen aus unserer Abteilung in der Kantine der Verwaltung. Im Büro durften Katharina und ich eine Informationsbroschüre und eine PowerPointPräsentation für deutsche Firmen von Englisch ins Deutsche übersetzen. Abends haben wir dann im Hotel gegessen.     

Mit dem Linienbus fuhren wir ins Städtische National Museum von Changzou, wo wir die Kultur und die Geschichte der Stadt sehr gut kennenlernen konnten. Mittags haben wir dann einen Spaziergang durch einen der vielen Parkanlagen gemacht. Am Abend waren wir wieder mit ein paar Kollegen in einer riesigen Male essen. Dort sind wir auf dem Dach des Einkaufscenters mit dem Riesenrad gefahren, wo wir einen gigantischen Ausblick auf die Stadt hatten. 

An den folgenden Tagen besuchten wir das Partner-Gymnasium von Roth, wo wir von zwei Schülerinnen herumgeführt wurden. Dazu kam noch, dass wir einen Einblick in ein Bürgerbüro und eine Rundführung durch das Freizeit-/Aktivitätszentrum bekommen haben.

Samstagmorgen nahmen wir am Lauf „Walk for Milk“ teil. Dieser geht ca. 15 km durch die Stadt. Da wir allerdings uns vorgenommen haben mit, großem Abstand auf den ersten Platz zukommen, sind wir nach ca. 2 km in den Linienbus gestiegen und sind zum Ziel gefahren. Nach knapp 30 minütiger Busfahrt waren wir dort und konnten den Helfern zuschauen wie sie noch den Zieleinlauf aufbauten.

Sonntag ging es dann mit dem Schnellzug in die 25 Mio. Metropole Shanghai. In dieser unglaublichen Stadt besuchten wir eine alte Wohnanlage und gingen auf das zweithöchste Gebäude der Welt. Von dort oben konnte man, durch den Smog, zwar überhaupt nicht die Ausmaße der Stadt erahnen, aber trotzdem war der Ausblick auf Shanghai atemberaubend.

In der nächsten Woche bestiegen wir den höchsten Tempel der Welt, der mitten in der Stadt Changzou steht. Es folgten dann noch Besuche in einer Kunst Galerie und in die Import Messe von China.

Am vorletzten Tag haben wir uns im Freizeitpark, durch das Fahren von sämtlichen Fahrgeschäften, komplett austoben können. Nachdem wir unsere Mägen vollkommen auf den Kopf gestellt haben, hatten wir am Abend das Abschiedsessen mit einigen Amtsleitern und Kollegen der Stadtverwaltung, die sich die gesamten zwei Wochen um uns gekümmert haben. Das Essen fand im einem Restaurant statt, dass bekannt war für die beste Pekingente der Stadt.

Nachdem wir dann unsere Koffer gepackt haben, wurden wir mittags zum Pudong Flughafen Shanghai gefahren und herzlich verabschiedet. Am Flughaben mussten wir erst sechs Stunden auf unseren Flieger warten, bis es endlich um Mitternacht Richtung Heimat ging.

Die Koffer voll mit dreckiger Wäsche und der Kopf voll mit neuen Eindrücken und Erfahrungen, waren wir schon sehr froh, wieder zuhause zu sein. Aber die Reise nach Changzhou war ein Erlebnis, das ich jeder Zeit wieder mitnehmen würde.                              

Die beste Pekingente der Stadt
Die beste Pekingente der Stadt
Shanghai
Shanghai
Katharina Strobel und Lukas Woldt vor dem Riesenrad
Katharina Strobel und Lukas Woldt vor dem Riesenrad
Changzou
Changzou

Julia Müller und Bastian Schneck in der Partnerstadt Changzou

Auch wir haben uns auf den langen Weg gemacht, unsere Partnerstadt Changzhou zu besuchen. Unsere Reise begann am Montag, 09.04.2018, mit einem 10,5 Stunden langen Flug von Frankfurt nach Shanghai.

Nach einer herzlichen Begrüßung und einer dreistündigen Autofahrt nach Changzhou, hieß es erst einmal einchecken, auspacken und ausruhen.

Am zweiten Tag wurden wir früh morgens abgeholt und zu unserem Arbeitsplatz der nächsten zwei Wochen gebracht. Dort führten wir zuerst ein Gespräch mit dem Chef und danach wurden wir allen Mitarbeitern aus der Abteilung vorgestellt.

Am Mittwoch und Donnerstag bereiteten wir eine PowerPointPräsentation über die Stadt Roth vor, die wir dann am Freitag vor unserer Abteilung vortrugen. Freitagabend nahm uns ein Kollege von der Arbeit dann mit ins Stadtzentrum und zeigte uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Am Samstag, 14.04.2018, fuhren wir für einen Tagesausflug nach Shanghai. Dort angekommen erkundeten wir zuerst die Shoppingmeile und danach die Innenstadt. Dann ging es weiter zu einem Unterwasseraquarium. Nach einer kleinen Stärkung schauten wir die Skyline von Shanghai an und machten viele Fotos. Shanghai war unser persönliches Highlight. Am Sonntag ruhten wir uns aus und gingen die Gegend rund um unser Hotel erkunden.

Zu Beginn der zweiten Woche trafen wir uns abends mit zwei Direktoren zu einem Geschäftsessen, bei dem wir die weltberühmte Pekingente und elf weitere Gänge probierten und uns über verschiedene Themen unterhielten.

Am Dienstag und Mittwoch überarbeiteten wir Präsentationen und abends fuhren wir in verschiedene Shopping Malls. Am Donnerstag wurden wir dann mit einer kleinen Abschiedsfeier von unserer Abteilung verabschiedet.

Am Freitag, den 20.04.2018, begann der Tag für uns mit einer Abkühlung. Es ging in einen Freizeitpark und wir fuhren natürlich als erstes mit einer Wasserrodelbahn und das ohne Regenmantel. Außerdem fuhren wir noch Achterbahn und mit dem Freefall-Tower.

Jetzt stand schon unser letztes Wochenende an. Den Samstagmittag verbachten wir damit Koffer zu packen. Abends trafen wir uns mit Bekannten, die wir in Changzhou kennen gelernt hatten.

Am Sonntagmorgen ging es dann mit vielen schönen Erinnerungen und ein paar Souvenirs im Koffer von Shanghai wieder zurück nach Frankfurt.

Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr schöne Zeit in China war. Und wir sind sehr froh, dass wir an diesem Austausch während unsere Ausbildung teilnehmen konnten.

Carina Zachmann in der Partnerstadt Changzhou

Zwei Wochen verbrachte Carina Zachmann, die aktuell eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei der Stadt Roth absolviert, in der chinesischen Partnerstadt Changzhou, Xinbei. Im folgenden Beitrag berichtet sie über Ihre Erfahrungen:

…Wo fängt man da bloß an?

Am besten ganz zu Beginn, als ich mich dafür entschieden hatte, diesen Austausch anzutreten. Warum China? Doofe Frage… Wie oft hat man schon die Chance, geschäftlich in ein so eindrucksvolles Land wie China zu reisen? Während der Ausbildung bei der Stadt Roth genau einmal, deswegen wollte ich diese Möglichkeit nutzen.

So flog ich am 14. April von Frankfurt aus Richtung Shanghai. Nach knapp elf Stunden Flug war ich endlich angekommen. Am Flughafen traf ich auf Vera Qiu, welche mich ganz herzlich mit einem „Hallo Carina, willkommen in China!“ begrüßte. Nach einer knapp drei stündigen Autofahrt hatten wir Changzhou erreicht. Eine Stadt, welche sich am Yangtse Fluss, einem der bedeutendsten chinesischen Flüsse, befindet. Zusammen mit Vera bezog ich mein Hotel, bevor wir direkt wieder losgingen, um mein Geld zu wechseln. Am späten Nachmittag folgte dann (endlich) ein laaanges Schläfchen, bis ich am nächsten Morgen meinen ersten Arbeitstag antrat. Abgeholt wurde ich diesmal von Theo Tong. Auch er hieß mich herzlichst willkommen und begleitete mich in das Bürogebäude des CND’s (Changzhou National High-Tech District). Dort machte er mich mit allen Kollegen und Bediensteten bekannt, welche die nächsten Tage mit mir verbrachten.

Ich bekam einen Ablaufplan für meine bevorstehenden zwölf Tage und fing auch gleich mit dem ersten Punkt an: die Erstellung einer Präsentation über die Stadt Roth und meine Ausbildung. Diese Präsentation trug ich ein paar Tage später am Changzhou Technical College einer deutschsprachigen Berufsschulklasse vor. Wir tauschten uns über die Ausbildungssysteme aus, wie sie sich zum Beispiel unterscheiden, wo Gemeinsamkeiten liegen oder was man in näherer Zukunft noch erreichen möchte. Die Teenager hatten viele Fragen über das Leben und das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Diese Fragen äußerten sie übrigens auch auf Deutsch, denn die Schüler erlernen während ihrer Ausbildung nicht nur einen Beruf, sondern auch gleich noch eine Fremdsprache.

Ansonsten standen einige Besuche von Changzhou’s Attraktionen auf dem Programm. So schlenderte ich durch das riesige Global Harbour Kaufhaus, welches neben 500.000 Quadratmetern Gesamtfläche auch noch einen kleinen Vergnügungspark auf dem Dach besitzt. Auch Besuche im städtischen Museum und im Stadtplanungsmuseum durften nicht fehlen, denn hier lernt man die städtische Entwicklung kennen und wirft zudem auch einen Blick auf den aktuellen „Master Plan“, welcher den Ausbau Changzhous detailliert aufzeigt. Im städtischen Museum hingegen lernt man die wichtigsten Charaktere der Stadt bis zu traditioneller Handwerkskunst im alten China kennen.

Ich besuchte unter anderem auch den idyllischen, vom Buddhismus geprägten Tianning Tempel, welcher einen wahnsinnig schönen Ausblick auf den 153,79 Meter hohen Pagoda erlaubt. An solchen Orten wie dem Red Plum Park lässt sich eine Auszeit von jeglichem Stadtlärm finden. Auch für Adrenalinjunkies gibt es in Changzhou etwas, nämlich einen Dinosaurier Fun-Park. Hier findet man unzählige Achterbahnen, Fahrgeschäfte, Wasserbahnen und Entertainmentangebote.

Nachdem die erste Woche wie im Flug vergangen war, stand auch noch ein Ausflug in die über 24 Millionen einwohnerstarke Stadt Shanghai auf dem Programm. Dort führt an einem Besuch im Yu Garden kein Weg vorbei, denn dieser gilt als einer der schönsten Beispiele der chinesischen Gartenkunst. Gleiches gilt für die berühmte Nanjing Shopping Street und den Waitan, welcher bei Nacht einen spektakulären Blick auf das bunt beleuchtete Bankenviertel werfen lässt. Der Orient Pearl Tower ist derzeit mit seinen 468 Metern der fünfthöchste Fernsehturm der Welt. Mit seinem Drehrestaurant, einem Einkaufszentrum und drei Hauptaussichtsplattformen ist er eine Attraktion für sich.

Die letzten Tage des Austauschs verbrachte ich mit Büroarbeit. Da ich in der „Foreign Investment Promotion“-Abteilung eingesetzt war, also die Abteilung welche sich um ausländische Investitionen kümmert, übersetzte ich die Informationsbroschüre für deutsche Interessenten. Nach einer kurzen Feedbackrunde am Donnerstag musste ich dann auch schon wieder meine Koffer packen und die lange Heimreise antreten.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass sich der Besuch in China gelohnt hat. Es ist interessant zu sehen, wie die Menschen dort leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Auch ist es immer wieder schön, Einblicke in verschiedene Kulturen, Traditionen und Religionen zu gewinnen. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die mir diese Reise ermöglicht haben, sei es von Seiten der Stadt Roth oder des Regierungsbezirkes Changzhou, Xinbei. Der größte Dank gilt jedoch Vera, Theo, Ryan, Gloria, Emilia und Alfie. Ihr habt mich so herzlich empfangen, betreut und versorgt!

Danke für diese interessante Zeit!

Tianning Tempel mit wahnsinnig schönem Ausblick auf den 153,79 Meter hohen Pagoda.
Tianning Tempel mit wahnsinnig schönem Ausblick auf den 153,79 Meter hohen Pagoda.
Chinesisches Reisnudelgericht mit Erdnüssen und Gurken
Chinesisches Reisnudelgericht mit Erdnüssen und Gurken
Tianning Temple, Changzhou
Tianning Temple, Changzhou
Oriental Pearl, Shanghai
Oriental Pearl, Shanghai

Azubis auf Werbetour

Regionale Berufsmessen 2019

Die Auszubildenden Isabell Engel und René Pusch beim Berufemarkt in Wendelstein
Die Auszubildenden Isabell Engel und René Pusch beim Berufemarkt in Wendelstein

Auch heuer hat die Stadt Roth mit ihren Auszubildenden an den regionalen Berufsmessen teilgenommen. Der Wendelsteiner Berufemarkt und die Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse boten wieder die perfekte Plattform, den Schülerinnen und Schülern wichtige Infos über die Ausbildung mit auf den Weg zu geben.

Insbesondere bei der Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse war ein riesen Andrang. Das junge Publikum stellte den Auszubildenden der Stadt Roth Fragen rund um die Ausbildung zum/r Verwaltungsfachangestellten. Aber auch die neuen Ausbildungsangebote bei der Stadt stießen auf großes Interesse. So informierten sich viele Jugendliche über die Ausbildung zur/zum Veranstaltungskauffrau/-mann, Fachkraft für Abwassertechnik und zum/zur Straßenwärter/in. Außerdem interessierten sich viele für einen Praktikumsplatz oder den Bundesfreiwilligendienst bei der Stadtverwaltung. Die jungen Leute erhielten zudem die extra konzipierten Ausbildungs- und Praktikumsflyer, um sich auch zuhause noch über die Karriereangebote bei der Stadt Roth informieren zu können.

 

 

Stadt Roth am „Tag der Berufsorientierung“ der Realschule Roth

(v. l.) Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer, Schulleiter Norbert Valta, Ausbildungsleiterin Susanne Temme und ihre Kollegin Sarah Sieber am Messestand der Stadt Roth.
(v. l.) Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer, Schulleiter Norbert Valta, Ausbildungsleiterin Susanne Temme und ihre Kollegin Sarah Sieber am Messestand der Stadt Roth.

Am 24. Januar 2019 fand wie in jedem Jahr der „Tag der Berufsorientierung“ an der Wilhelm-von-Stieber Realschule in Roth statt. Auch die Stadtverwaltung Roth war wieder mit von der Partie.

Am Vormittag gingen die Ausbildungsleiterin Susanne Temme und ihre junge Kollegin Sarah Sieber in eine der 9. Klassen und informierten die Schüler über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Roth. Neben der Präsentation eines eigens von den Auszubildenden der Stadt produzierten Films und der üblichen Flyer berichtete Sarah Sieber auch über ihre eigenen Erfahrungen, die sie in ihrer Ausbildung als Verwaltungs-fachangestellte machte.  

Als Ausbildungsleiterin gab Susanne Temme den interessierten Zuhörern dann noch weitere Informationen an die Hand, die sie begeistert ergänzte. Später informierten beide die Schüler einer 8. Klasse, wie sich diese für ein Praktikum bewerben können und stellten dabei die verschiedenen Praktikumsmöglichkeiten sowie den Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Roth vor.

Um 12:00 Uhr startete die Berufsmesse in der Turnhalle der Realschule, die heuer zum ersten Mal bis 14:00 Uhr geöffnet hatte. Hier hatten die Neuntklässler noch einmal die Möglichkeit, sich in einem persönlichen Gespräch über die Ausbildung in der Stadtverwaltung, unter anderem auch über die in diesem Jahr neu ausgeschriebene Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik in der Kläranlage, zu informieren.

Am Ende des „Tages der Berufsorientierung“ freuten sich Susanne Temme und Sarah Sieber über die vielen spannenden Gespräche und wissen schon heute, dass sie auch im nächsten Jahr wieder junge Menschen für den „Ausbildungsbetrieb“ Stadt Roth im Rahmen dieser Veranstaltung begeistern möchten.

Traumberuf zum Anfassen: Berufsparcours machte Ausbildungsberufe erlebbar

Praxisnahe Berufsorientierung an der Anton-Seitz-Mittelschule

Früh übt sich, wer seinen künftigen Traumjob finden will: Getreu diesem Motto bohrten, löteten, falteten und montierten rund eintausend Siebt- und Achtklässler/-innen der Mittelschulen aus den Schulbezirken Roth und Schwabach beim diesjährigen Berufsparcours, um ihre beruflichen Neigungen und Fähigkeiten auszuprobieren oder kennenzulernen.

Am 17. und 18. Oktober folgten die Schülerinnen und Schüler einer Einladung der HERMANN GUTMANN STIFTUNG in die Anton-Seitz-Mittelschule nach Roth, wo sie intensive Einblicke in das Arbeitsleben gewinnen und unterschiedlichste Berufe mittels zehnminütiger Mini-Praktika testen konnten. An fast dreißig einzelnen Stationen, die von engagierten Unternehmen, Handwerksbetrieben und Fachschulen aus der Region betreut wurden, erwartete die Schülerinnen und Schüler ein buntes Spektrum: Vom Altenpfleger bis zur Zerspanungsmechanikerin gab es zahlreiche Chancen, selbst Hand anzulegen.

Die Stadt Roth, vertreten durch den Zweiten Bürgermeister Hans Raithel, und Sarah Sieber, die im Bereich Ausbildung tätig ist, hat sich erstmals bei der Berufsorientierungsmaßnahme an der Anton-Seitz-Mittelschule informiert. Da die Stadtverwaltung jedes Jahr ebenfalls Auszubildende zur/zum Verwaltungsfachangestellten sucht, besteht seitens der Stadtverwaltung großes Interesse, zukünftig selbst an dem Berufsparcours als Arbeitgeber teilzunehmen. 

Interessierte Schülerinnen und Schüler schnuppern in die Tätigkeiten der technischen Ausbildung bei der LEONI Kabel GmbH.
Interessierte Schülerinnen und Schüler schnuppern in die Tätigkeiten der technischen Ausbildung bei der LEONI Kabel GmbH.
Schüler und Schülerinnen üben sich als Maler/in und Lackierer/in. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Schüler und Schülerinnen üben sich als Maler/in und Lackierer/in. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Unternehmen und Fachschulen suchen händeringend Azubis, die Schülerinnen und Schüler attraktive Berufe mit Zukunft. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Unternehmen und Fachschulen suchen händeringend Azubis, die Schülerinnen und Schüler attraktive Berufe mit Zukunft. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)

Nacht der Ausbildung in Roth 2019

Am 17. Mai fand zum sechsten Mal die Nacht der Ausbildung in Roth und Umgebung statt. Heuer nahmen 54 Ausbildungsbetriebe mit rund 125 Ausbildungsberufen teil. Und im Rother Rathaus gab es in diesem Jahr einige Neuheiten.

Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer begrüßte zu Beginn der Veranstaltung Vertreter der teilnehmenden Betriebe und sprach Ihnen seinen Dank für ihre Teilnahme und Unterstützung aus.

Im Rathaus-Foyer war einiges los. Die Mitarbeiterin Sarah Sieber sowie die Auszubildenden Carina Zachmann und Marie Schroll konnten viele Jugendliche beraten. Insbesondere die neuen Ausbildungsberufe bei der Stadt Roth stießen auf großes Interesse. Erstmals werden ab September in der Kläranlage eine Fachkraft für Abwassertechnik ausgebildet und am Stadtbauhof ein Straßenwärter. Dann wurde vor zwei Jahren eine Ausbildungsstelle zur Veranstaltungskauffrau besetzt. Ein Berufsbild, dass viele Jugendliche interessierte. Unter all den teilnehmenden Betrieben wird allein im Rathaus Roth diese Ausbildung angeboten. Auch die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten ist bei Jugendlichen sehr beliebt, so dass sich viele informierten und beraten ließen. Sogar erste Bewerbungsunterlagen wurden an diesem Abend abgegeben.

Wie in den Vorjahren waren auch bei der diesjährigen Veranstaltung wieder Vertreter der Stadtwerke Roth mit im Rathaus. Außerdem war die IHK Mittelfranken mit einem Stand vertreten sowie das Amtsgericht Schwabach. Somit konnten sich die Jugendlichen noch über weitere Berufsfelder informieren.

Fazit der Veranstaltung ist ein bunter und abwechslungsreicher Abend mit einer hohen Beteiligung. Viele interessierte und bewerbungswillige Schülerinnen und Schüler sowie erste Bewerbungen, die für das Ausbildungsjahr 2020 eingereicht wurden.

Offizielle Eröffnung im Rathaushof
Offizielle Eröffnung im Rathaushof
Viele Interessierte im Rathaus-Foyer
Viele Interessierte im Rathaus-Foyer
Beratung und Information
Beratung und Information
Erster Bürgermeister mit Mitarbeitern
(v. li.) Sarah Sieber, Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer und Marie Schroll

Azubis in Aktion

Auszubildende und Rother Tafel sagen "Danke!"

Die Rother Tafel freut sich über das Ergebnis der erstmaligen Spenden-Aktion der Auszubildenden der Stadt Roth. Am ersten Christkindlesmarkt Wochenende wurden 550 Euro an Spenden gesammelt. Der rote Bastel-Pavillon an Hütte 13 hinterließ sowohl bei Kindern als auch bei den Eltern ein Strahlen im Gesicht.

Und das kam nicht nur von buntem Glitzer, welchen es zum Schmücken der Gläser gab. Denn bei den Azubis gab es noch viel mehr zu sehen. Vier Tage lang wurden Kinder während des Besuchs am Markt unterhalten, nebensächlich ob sie ein großes oder kleines Windlicht bastelten, dieses mit Sternen oder Weihnachtsbäumen verzierten - es machte ihnen deutlich Spaß.

Auch die Eltern hatten sichtlich Freude daran, sich mit an den Basteltisch zu setzen. Unübersehbar wurden aus zurückhaltenden Vätern, welche zuerst nichts mit dem weihnachtlichen Basteln anfangen konnten, in wenigen Minuten kreative Künstler, welche die Window-Color Fläschchen nicht mehr aus den Händen legen wollten.

Um den Ernst der Sammel-Aktion hervorzuheben, informierten die Auszubildenden bei heißem Apfelpunsch viele Besucher des Rother Christkindlesmarktes über die Wichtigkeit, die Tafeln im Landkreis zu unterstützen. Zudem berichtete man, wie viele Menschen auf jene Hilfe angewiesen sind und dass sich die Rother Tafel immer über neue Gesichter im Ehrenamt als Helfer freut.

Die gesammelten Gelder kommen der Tafel dahingehend zu Gute, um die Unterhaltungskosten ihrer Ausgabestelle, Fahrzeuge und sämtlichen Bürokosten zu stemmen. Falls nachträglich noch gespendet werden möchte, findet man alle Informationen unter www.rother-tafel.de oder bei einem persönlichen Gespräch unter 0151 56849502.

Abschließend ist zu sagen, dass wir, die Auszubildenden überaus zufrieden mit unserer noch nie zuvor dagewesenen Spenden-Aktion sind. Wir hoffen es hat Ihnen an unserer Hütte gefallen und vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr wieder!

Die Auszubildenden der Stadt Roth übergeben die gesammelten Spenden an die Rother Tafel.
Die Auszubildenden der Stadt Roth übergeben die gesammelten Spenden an die Rother Tafel.
Unsere Auszubildende Marie unterstützt die Kinder beim Basteln.
Unsere Auszubildende Marie unterstützt die Kinder beim Basteln.
Kinder freuen sich über ihre selbst gebastelten Windlichter.
Kinder freuen sich über ihre selbst gebastelten Windlichter.
550 Euro befanden sich am Ende der Spenden-Aktion in dem Glas.
550 Euro befanden sich am Ende der Spenden-Aktion in dem Glas.

Azubis nehmen am Kirchweih-Festzug teil

Wie bereits im Jahr 2018 nahmen die Auszubildenden der Stadt Roth auch heuer wieder am Kirchweih-Festzug teil. Eingereiht zwischen den städtischen VIP's und den Gästen aus der Partnerstadt Regen durften sie weit vorne mitlaufen und mit ihrem Banner „Wir lernen bei der Stadt Roth“ machten sie deutlich, dass sie eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung machen. Den Azubis hat es erneut viel Spaß gemacht, Teil des Festzugs sein zu dürfen. Beim geselligen Zusammensein im Festzelt war allen klar, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.

Die Auszubildenden der Stadt Roth (v. li.): René Pusch (1. Ausbildungsjahr), Michael Wölk (3. Ausbildungsjahr), Sarah Sieber (Mitarbeiterin Hauptamt), Carina Zachmann (2. Ausbildungsjahr) und Julia Müller (3. Ausbildungsjahr).
Die Auszubildenden der Stadt Roth (v. li.): René Pusch (1. Ausbildungsjahr), Michael Wölk (3. Ausbildungsjahr), Sarah Sieber (Mitarbeiterin Hauptamt), Carina Zachmann (2. Ausbildungsjahr) und Julia Müller (3. Ausbildungsjahr).

Azubis üben für den Ernstfall

Regelmäßig werden die Auszubildenden der Stadt Roth im Umgang mit Arbeitssicherheit und Brandschutz unterrichtet. In der Praxis üben sie auf dem städtischen Bauhof den „Feuergroßeinsatz“ .

Bauhofleiter Jochen Danninger, im Ehrenamt stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Roth, kann die Auszubildenden zum Thema Brandschutz fachmännisch unterwiesen. So können durch sicheres Verhalten Brandursachen vermieden und im Notfall die richtigen Entcheidungen getroffen werden. Der Umgang mit Feuerlöschern wird durch theoretische Einweisung und in praktischen Löschübungen vermittelt. Hierfür werden extra kleine Feuer gelegt, die die Auszubildenden unter Anleitung des Bauhofleiters selbständig löschen dürfen.

Motto: Üben für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird.

Feuerlöschaktion
Feuerlöschaktion