Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Schloss Ratibor
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Ausbildungsbetrieb Stadt Roth

Wir bilden aus

Wir bilden Verwaltungsfachangestellte - Fachrichtung Kommunalverwaltung bei der Stadt Roth aus. Für Auszubildende bieten sich bei der Stadtverwaltung zahlreiche Möglichkeiten, spannende Tätigkeiten kennen zu lernen.

Ob als Ansprechpartner für Bürger im Einwohner- bzw. Bürgeramt, die Aufrechterhaltung der inneren Dienstabläufe in der Verwaltung, z. B. durch Aufstellen der Haushaltspläne, Buchhaltung oder Personalabrechnungen oder die Unterstützung der kommunalen Gremien (Stadtrat, Ausschüsse, Bürgermeister uvm.) bei der Verwaltung und Organisation ihrer Abläufe und Vorgänge - die Ausbildung bei der Stadt Roth ist vielfältig und abwechslungsreich.

Die Ausbildung beginnt am 1. September und dauert drei Jahre. In jedem Jahr wird zweimal je sechs Wochen die Berufsschule und zweimal je drei Wochen sowie außerdem zu einem Abschlusslehrgang die Bayerische Verwaltungsschule besucht. Der Berufsschulunterricht findet an der Berufsschule in Nürnberg statt. Der Unterricht an der Verwaltungsschule erfolgt in den jeweiligen Bildungszentren. In der übrigen Zeit wird die praktische Ausbildung in verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung durchgeführt.

Wie die Ausbildung verläuft, erfahren Sie im Azubi-Film, der in Eigenregie von den Auszubildenden der Stadt Roth gedreht wurde.

Azubis 2016 (v. li.) Michael Wölk, Julia Müller, Bastian Schneck
Azubis 2016 (v. li.) Michael Wölk, Julia Müller, Bastian Schneck
Azubis 2017 (v. li.) Marius Müller, Marie Schroll, Jessica Milius
Azubis 2017 (v. li.) Marius Müller, Marie Schroll, Jessica Milius
Azubis 2018 (v. li.) Franziska Vogel, Isabell Engel, René Pusch
Azubis 2018 (v. li.) Franziska Vogel, Isabell Engel, René Pusch
Carina Zachmann, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau 2017
Carina Zachmann, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau 2017

Einstellungsvoraussetzungen bei der Stadt Roth

  • Mindestens ein Qualifizierender Hauptschulabschluss mit sehr guten Noten,
  • Mittlere Reife mit guten Noten in Deutsch, Mathematik/Wirtschaftsrechnen,
  • Eine erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren
  • Kenntnisse in der Datenverarbeitung
  • Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit

Bewerbung

Informationen zur Ausbildung bei der Stadt Roth erhalten Sie unter:

Stadt Roth
Hauptamt
Kirchplatz 4,  91154 Roth oder
per E-Mail an susanne.temme(@)stadt-roth.de

Studienreisen

Studienreise 2017 - Kunst in Kassel

Wie bereits in den beiden vergangenen Jahren, fand auch in diesem Jahr wieder eine Studienfahrt als teambildende Maßnahme für alle Auszubildenden der Stadtverwaltung Roth statt.

Diesmal ging es vom 1. bis 3. September 2017 nach Kassel, wo derzeit die alle fünf Jahre stattfindende Kunstausstellung „Documenta 14“ veranstaltet wird.

Zusammen mit Roths Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer, dem Geschäftsleitenden Beamten Stefan Krick und der Ausbildungsleiterin Susanne Temme verbrachten die acht Auszubildenden das Wochenende, um sich auch untereinander näher kennenzulernen. Die Reiseplanung hatte einen engen Zeitplan gesteckt: Am Freitag wurde das Ausbildungszentrum und die Produktion der Firma B│Braun in Melsungen besichtigt. Die in Roth angesiedelte Firma Nutrichem ist schließlich seit 2012 Teil des Weltkonzerns  B│Braun. 

Am Samstag stand unter anderem eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Anschließend bekam die Gruppe eine individuelle und sehr fundierte Führung über Teile des weitläufigen Documenta-Areals.

Am letzten Tag wurde schließlich Kassels bekanntes UNESCO-Weltkulturerbe, nämlich der Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules-Denkmal und den Kaskaden per pedes erkundet.

Die Aussicht über Kassel entschädigte schließlich für die mehr als fünfhundert Stufen hinauf zum Herkulesbauwerk, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter Landgraf Karl aus Tuffstein erbaut wurde.

Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
Kassel
Kassel
Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
Gruppenbild in Kassel
Gruppenbild in Kassel
Documenta in Kassel
Documenta in Kassel
 

Studienreise 2016 - Politik in Berlin

Am dritten Oktober-Wochenende stand für die Auszubildenden der Stadt Roth ein ganz besonderer Programmpunkte im Kalender: Gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Susanne Temme, dem Geschäftsleitenden Beamten Stefan Krick und dem Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer ging es für 3 Tage in die Bundeshauptstadt. Standesgemäß wurde nach Ankunft eine für Berlin typische Currywurst verdrückt, bevor die angehenden Verwaltungsfachangestellten eine Führung durch den Bundestag bekamen. Am Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz vorbei, führte ihr Weg anschließend in Berlin Dungeons. Auch wenn der Besuch gerade den weiblichen Ausflüglern nicht ganz geheuer war, hatten schlussendlich alle viel Spaß und kamen ohne großen Schrecken davon. 

Am zweiten Tag erwartete die Azubis eine Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad. Guide Steffi brachte dem Rathaus-Nachwuchs die Geschichte Berlins und der deutschen Teilung näher. Das nächste Highlight folgte schnell: Eine Besichtigung des Fernsehturms am Alexanderplatz. Auf der Aussichtsplattform in 203 Metern konnten sie trotz Nebel die Stadt von oben bestaunen. Nach einer kulinarischen Stärkung stieg die Gruppe in den Comedy-Tour-Bus. Comedian André Kaiser brachte nicht nur die fränkischen Gäste im Bus zum Lachen. 

Der Abreisetag wurde nach einem ausgiebigen Frühstück in der Kulturbrauerei noch für eine Führung durch das DDR-Museum genutzt, bevor es schneller als erhofft zurück in die Heimat ging. 

Fazit der Auszubildenden: „Es war eine gelungene, abwechslungsreiche und aufschlussreiche Studienfahrt nach Berlin!"

Berlin Dungeon
Berlin Dungeon
Original Berliner Currywurst
Original Berliner Currywurst
Die geführte Stadtführung mit dem Rad kam trotz dem regnerischen Wetter gut an
Die geführte Stadtführung mit dem Rad kam trotz dem regnerischen Wetter gut an
Abendessen im türkischen Szenenrestaurant "Dada Falaffel" in Berlin
Abendessen im türkischen Szenenrestaurant "Dada Falaffel" in Berlin

Studienreise 2015 - Teambildung am Brombachsee

Im Jahr 2015 waren die Auszubildenden mit dem Geschäftsleitenden Beamten der Stadt Roth, Stefan Krick und der Ausbildungsleiterin Susanne Temme zur Teambildung in Enderndorf am Brombachsee.

Der Fußmarsch von Roth zum Brombachsee wurde durch ein Quiz aufgelockert und so war der Weg für alle schaffen. Am nächsten Morgen ging es in den Klettergarten, wo durch gegenseitiges Motivieren und Mut zu sprechen alle Beteiligten mit Bravour durch alle Parcours durchgekommen sind. Neben dem anstrengenden Tagesprogrammen kam aber durch lustige Spieleabende der Spaß nie zu kurz.

Auf dem Weg zum Brombachsee
Auf dem Weg zum Brombachsee war der Weg immer abwechslungsreich und spannend
Durch das Quiz wurde der Weg nicht langweilig.
Durch das Quiz wurde der Weg nicht langweilig.
Ausbildungsleiterin Susanne Temme mit den Azubis
Ausbildungsleiterin Susanne Temme mit den Azubis
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf
Teambildung im Klettergarten Enderndorf

Azubi-Austausch

Allgemeines über den Azubi-Austausch

Die Stelen der Partnerstädte im Rother Stadtgarten
Die Stelen der Partnerstädte im Rother Stadtgarten

Alle Azubis der Stadt Roth im 2. Lehrjahr haben nach der Zwischenprüfung die einmalige Chance, eine Rother Partnerstadt zu besuchen. Zur Auswahl stehen jedes Jahr folgende Ziele:

  • Regen im Bayerischen Wald

  • Ratibor in Polen

  • Opava in Tschechien

  • Changzou in China

Jeder Austausch bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, sich andere Verwaltungen anzusehen und neue Kulturen kennen zu lernen.

Wie die Azubis es bis jetzt fanden und was sie alles in den Partnerstädten erlebt haben, können Sie in den folgenden Berichten nachlesen.

Corinna Besold in der Partnerstadt Ratibor

Eine Reise, ein fremdes Land und viele neue Eindrücke.

Mein Azubiaustausch begann am Samstag, den 26.11.2016, und führte mich nach Polen in die Partnerstadt Ratibor. Dort wurde ich nach einer anstrengenden, zwölfstündigen Busfahrt von der Deutschlehrerin Renata herzlichst empfangen und zu meinem Hotel gebracht.

Nach dem Check-in zeigte mir Renata noch kurz den Marktplatz und den Weg zum Rathaus und dann war für den restlichen Tag nur noch Erholung von der langen Reise angesagt.

Am ersten Arbeitstag stand nach der Begrüßung von Frau Czech-Mayer, der Leiterin für die Abteilung Kultur und Sport, eine Stadt- und Schlossführung auf dem Programm.

Während der Stadtführung habe ich viel über die Geschichte von Ratibor erfahren: Zum einen, dass Ratibor in früheren Zeiten zu Deutschland gehörte und aus diesem Grund dort viele ältere Leute heute noch deutsch sprechen können und zum anderen, dass Ratibor für Süßigkeiten, insbesondere Schokolade sehr bekannt war.

Nach den Führungen stand mir freie Zeit zur Verfügung, sodass ich ein wenig durch die Straßen der Altstadt schlendern und die vielen Eindrücke auf mich wirken lassen konnte, bevor die Dunkelheit einbrach.

Für die weiteren Tage war eine Besichtigung des Rathauses vorgesehen sowie der Einsatz in der Tourist-Information. In dieser Abteilung durfte ich bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und Aktionen mitwirken. Sehr viel Spaß hat mir die Nikolausaktion bereitet, denn bei dieser Aktion mussten Kindergartenkinder verschiedene Stationen spielerisch durchlaufen, welche wir im Stadtpark Roth aufgebaut hatten.

Nach einem sehr kalten und verschneiten Wochenende startete die zweite Woche mit einem Besuch im deutschsprachigen Gymnasium. An diesem Tag durfte ich den Deutschunterricht in zwei Klassen besuchen. Der Unterschied zwischen den Klassen war, dass die Schüler der einen Klasse die Sprache Deutsch bereits von Zuhause aus lernten, man nennt diese Schüler auch die deutsche Minderheit und die Schüler der anderen Klasse die Sprache als Wahlfach hatten.

Am Ende des Schultages haben die Schüler noch ein Interview gemacht, welches in der Schülerzeitung veröffentlicht wurde.

Am Dienstag war ich im Standesamt von Ratibor eingeteilt, was ein weiteres Highlight in der zweiten Woche für mich war, denn dort durfte ich bei einer polnischen Hochzeit dabei sein und den Ablauf der Trauung beobachten.

Die restlichen Tage arbeitete ich wieder in der Touristeninformation. Die Woche neigte sich dem Ende zu und am Freitag hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Nachdem ich Freitag vormittags schon die Koffer gepackt und noch ein wenig Zeit in der Tourist-Information verbracht hatte, wurde ich von Renata abgeholt und zum Busbahnhof gebracht.

Dann warteten auch schon wieder 12 Stunden Busfahrt auf mich.

Sandra Klinger in der Partnerstadt Regen

Wieder zu Hause in Roth, bekam ich einige Fragen gestellt, was ich in den 10 Tagen Azubiaustausch erlebt habe.

Meine Reise ging nach Regen. Eine Stadt gelegen im mittleren bayerischen Wald, die mir jeden Tag aufs Neue eine traumhaft schöne Kulisse bot. Umgeben von blühenden Wiesen und weiten Wäldern, trat ich nach meinem Ankommen am Dienstagnachmittag den Dienst an.

Zu Beginn erwartete mich eine Führung durch das Rathaus, wo ich die Kolleginnen und Kollegen kennenlernen durfte. Anschließend ging es zu den Vorbereitungen für die Stadtratssitzung, an der ich auch am frühen Abend teilnahm.

Nach Dienstschluss zog es mich in den Kurpark, der nur wenige Gehminuten vom Rathaus entfernt liegt. Dabei ist der Fluss Regen, der an den Park angrenzt, besonders schön anzusehen.

Am nächsten Tag wurde ich in die Tourist-Information eingeteilt, wo mich auch sehr herzliche Kollegen begrüßt hatten. Dort habe ich am Vormittag das niederbayerische Landwirtschaftsmuseum besichtigt und am Nachmittag ging es in die Museumswerkstatt. Für mich eine sehr freudige Aufgabe, da ich mit Kinder basteln durfte. Zusammen gestalteten wir bunte Süßigkeitendosen mit kleinen Schlüsselanhängern.

Am Donnerstag begann mein Tag im Bürgerbüro. Außendienst war vormittags angesagt. Zuerst begleitete ich den Verkehrsüberwachungsdienst und am Nachmittag Herrn Wiesbauer aus dem Ordnungsamt und Frau Michel aus der Tourist-Info. Dabei besichtigten wir die Burg Weißenstein, die einen gigantischen Blick über den bayerischen Wald bot. Zusätzlich ging es noch zum Schwimmbad, zum Kurpark und zum Friedhof. Freitagmorgen war ich in der Tourist-Information. Gegen 10 Uhr wurde ich dann vom Standesbeamten und einem Azubi abgeholt. Es ging in einen der vielen, alten Postkeller in der Gegend. In diesen wurden früher Sachen kühl eingelagert und seit einiger Zeit werden die Räume in unterschiedlicher Weise genutzt, beispielsweise für Hochzeiten und Festlichkeiten.

Ich durfte an diesem Tag dabei sein, als sich ein Brautpaar das Ja-Wort gab.

Nach einem schönen Wochenende startete die zweite Woche meines Azubiaustausches. Der Montagmorgen begann in der Tourist-Info, nachmittags begleitete ich den Stadtheimatpfleger. Er zeigte mir weit zurück stammende Unterlagen in den vielen Räumlichkeiten des Stadtarchivs.

Am Dienstag konnte ich der Stadtjugendpflegerin über die Schulter schauen. Ich erledigte Organisatorisches für sie, bevor wir zum Jugendzentrum, das in der Nähe des Schwimmbades liegt, gefahren sind. Die von den Jugendlichen bunt gestalteten Räumlichkeiten, luden zum Zusammensitzen ein. Auch der Kicker, der Billiardtisch, die zahlreichen Sitzmöglichkeiten sowie die Küche geben Anstoß dazu, gemeinsam Zeit zu verbringen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken. Am nächsten Morgen war ich der Bücherei zugeteilt. Beim Durchforsten der Bibliothek lernte ich die verschiedenen Bereiche sowie anfallende Tätigkeiten kennen. Die Woche neigte sich dem Ende zu und an den letzten beiden Tagen arbeitete ich an einer Tabelle, die künftig die Reisekostenabrechnung erleichtern soll. Dabei wurde ich von Herrn Wiesbauer und einem anderen Kollegen unterstützt.

Nachdem die Koffer fertig gepackt waren, ging es auch bald schon wieder Richtung Bahnhof, wo mich die Rückreise erwartete. Eine herzliche Verabschiedung von den Kollegen und Kolleginnen unterstrich meinen schönen Aufenthalt, den ich in Regen verbringen durfte.

Die Stadt Regen
Die Stadt Regen
Ausblick
Ausblick
Rathaus von Regen
Rathaus von Regen
Sandra Klinger bei ihrer Abreise
Sandra Klinger bei ihrer Abreise

Lukas Woldt in der Partnerstadt Changzou

Am frühen Samstagmorgen, den 6. Mai 2017, ging es vom Bahnhof in Georgensgmünd los. Dort traf ich mich mit Katharina Strobel (Auszubildende der Sparkasse Mittelfranken Süd). Mit dem Zug machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt, wo es dann mit dem Flieger nach Shanghai (China) weiterging.

Mit sechs Stunden Zeitverschiebung kamen wir Sonntagfrüh in China an, wo wir von einer kleinen Delegation sehr herzlich empfangen wurden. Im Hotel in Changzou angekommen, hatten wir ca. zwei Stunden Zeit, um uns zu akklimatisieren und frisch zu machen. Danach gingen wir mit zwei Mitarbeitern der Verwaltung in ein Restaurant Mittagessen, diese führten uns auch ein wenig durch die 5 Mio. Einwohner Stadt und zeigten uns, wie die Menschen hier leben.

Am Montag wurden wir dann vom Vizepräsidenten und einigen Amtsleitern von Changzou begrüßt und durch das Verwaltungsgebäude geführt, wo wir auch unter der Woche immer vor- bzw. nachmittags eingesetzt worden sind. Zu Mittag aßen wir mit ein paar Kollegen aus unserer Abteilung in der Kantine der Verwaltung. Im Büro durften Katharina und ich eine Informationsbroschüre und eine PowerPointPräsentation für deutsche Firmen von Englisch ins Deutsche übersetzen. Abends haben wir dann im Hotel gegessen.     

Mit dem Linienbus fuhren wir ins Städtische National Museum von Changzou, wo wir die Kultur und die Geschichte der Stadt sehr gut kennenlernen konnten. Mittags haben wir dann einen Spaziergang durch einen der vielen Parkanlagen gemacht. Am Abend waren wir wieder mit ein paar Kollegen in einer riesigen Male essen. Dort sind wir auf dem Dach des Einkaufscenters mit dem Riesenrad gefahren, wo wir einen gigantischen Ausblick auf die Stadt hatten. 

An den folgenden Tagen besuchten wir das Partner-Gymnasium von Roth, wo wir von zwei Schülerinnen herumgeführt wurden. Dazu kam noch, dass wir einen Einblick in ein Bürgerbüro und eine Rundführung durch das Freizeit-/Aktivitätszentrum bekommen haben.

Samstagmorgen nahmen wir am Lauf „Walk for Milk“ teil. Dieser geht ca. 15 km durch die Stadt. Da wir allerdings uns vorgenommen haben mit, großem Abstand auf den ersten Platz zukommen, sind wir nach ca. 2 km in den Linienbus gestiegen und sind zum Ziel gefahren. Nach knapp 30 minütiger Busfahrt waren wir dort und konnten den Helfern zuschauen wie sie noch den Zieleinlauf aufbauten.

Sonntag ging es dann mit dem Schnellzug in die 25 Mio. Metropole Shanghai. In dieser unglaublichen Stadt besuchten wir eine alte Wohnanlage und gingen auf das zweithöchste Gebäude der Welt. Von dort oben konnte man, durch den Smog, zwar überhaupt nicht die Ausmaße der Stadt erahnen, aber trotzdem war der Ausblick auf Shanghai atemberaubend.

In der nächsten Woche bestiegen wir den höchsten Tempel der Welt, der mitten in der Stadt Changzou steht. Es folgten dann noch Besuche in einer Kunst Galerie und in die Import Messe von China.

Am vorletzten Tag haben wir uns im Freizeitpark, durch das Fahren von sämtlichen Fahrgeschäften, komplett austoben können. Nachdem wir unsere Mägen vollkommen auf den Kopf gestellt haben, hatten wir am Abend das Abschiedsessen mit einigen Amtsleitern und Kollegen der Stadtverwaltung, die sich die gesamten zwei Wochen um uns gekümmert haben. Das Essen fand im einem Restaurant statt, dass bekannt war für die beste Pekingente der Stadt.

Nachdem wir dann unsere Koffer gepackt haben, wurden wir mittags zum Pudong Flughafen Shanghai gefahren und herzlich verabschiedet. Am Flughaben mussten wir erst sechs Stunden auf unseren Flieger warten, bis es endlich um Mitternacht Richtung Heimat ging.

Die Koffer voll mit dreckiger Wäsche und der Kopf voll mit neuen Eindrücken und Erfahrungen, waren wir schon sehr froh, wieder zuhause zu sein. Aber die Reise nach Changzhou war ein Erlebnis, das ich jeder Zeit wieder mitnehmen würde.                              

Die beste Pekingente der Stadt
Die beste Pekingente der Stadt
Shanghai
Shanghai
Katharina Strobel und Lukas Woldt vor dem Riesenrad
Katharina Strobel und Lukas Woldt vor dem Riesenrad
Changzou
Changzou

Julia Müller und Bastian Schneck in der Partnerstadt Changzou

Auch wir haben uns auf den langen Weg gemacht, unsere Partnerstadt Changzhou zu besuchen. Unsere Reise begann am Montag, 09.04.2018, mit einem 10,5 Stunden langen Flug von Frankfurt nach Shanghai.

Nach einer herzlichen Begrüßung und einer dreistündigen Autofahrt nach Changzhou, hieß es erst einmal einchecken, auspacken und ausruhen.

Am zweiten Tag wurden wir früh morgens abgeholt und zu unserem Arbeitsplatz der nächsten zwei Wochen gebracht. Dort führten wir zuerst ein Gespräch mit dem Chef und danach wurden wir allen Mitarbeitern aus der Abteilung vorgestellt.

Am Mittwoch und Donnerstag bereiteten wir eine PowerPointPräsentation über die Stadt Roth vor, die wir dann am Freitag vor unserer Abteilung vortrugen. Freitagabend nahm uns ein Kollege von der Arbeit dann mit ins Stadtzentrum und zeigte uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Am Samstag, 14.04.2018, fuhren wir für einen Tagesausflug nach Shanghai. Dort angekommen erkundeten wir zuerst die Shoppingmeile und danach die Innenstadt. Dann ging es weiter zu einem Unterwasseraquarium. Nach einer kleinen Stärkung schauten wir die Skyline von Shanghai an und machten viele Fotos. Shanghai war unser persönliches Highlight. Am Sonntag ruhten wir uns aus und gingen die Gegend rund um unser Hotel erkunden.

Zu Beginn der zweiten Woche trafen wir uns abends mit zwei Direktoren zu einem Geschäftsessen, bei dem wir die weltberühmte Pekingente und elf weitere Gänge probierten und uns über verschiedene Themen unterhielten.

Am Dienstag und Mittwoch überarbeiteten wir Präsentationen und abends fuhren wir in verschiedene Shopping Malls. Am Donnerstag wurden wir dann mit einer kleinen Abschiedsfeier von unserer Abteilung verabschiedet.

Am Freitag, den 20.04.2018, begann der Tag für uns mit einer Abkühlung. Es ging in einen Freizeitpark und wir fuhren natürlich als erstes mit einer Wasserrodelbahn und das ohne Regenmantel. Außerdem fuhren wir noch Achterbahn und mit dem Freefall-Tower.

Jetzt stand schon unser letztes Wochenende an. Den Samstagmittag verbachten wir damit Koffer zu packen. Abends trafen wir uns mit Bekannten, die wir in Changzhou kennen gelernt hatten.

Am Sonntagmorgen ging es dann mit vielen schönen Erinnerungen und ein paar Souvenirs im Koffer von Shanghai wieder zurück nach Frankfurt.

Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr schöne Zeit in China war. Und wir sind sehr froh, dass wir an diesem Austausch während unsere Ausbildung teilnehmen konnten.

Azubis auf Werbetour

Lehrstellenbörsen im Landkreis Roth

Wie jedes Jahr im Frühjahr hat die Stadt Roth auch im März 2018 wieder mit ihren Auszubildenden an den regionalen Berufsmessen teilgenommen. Der Wendelsteiner Berufemarkt und die Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse boten auch heuer wieder die perfekte Plattform, den Schülerinnen und Schülern wichtige Informationen über die Ausbildung mit auf den Weg zu geben.

Mit großem Interesse schaute sich das junge Publikum den Azubi-Film an, den die Auszubildenden der Stadt Roth in Eigenregie produziert haben. Zudem konnten viele Fragen rund um den Ausbildungsberuf zur/zum Verwaltungsfachangestellten beantwortet werden. Auch das Interesse an Praktikumsplätzen und Stellen im Bundesfreiwilligendienst war groß, so dass der Informationsstand der Stadt Roth ein begehrter Anlaufpunkt war.

Azubis auf dem Berufemarkt in Wendelstein
Azubis auf dem Berufemarkt in Wendelstein
Tag der Berufsorientierung an der Realschule Roth

Nacht der Ausbildung in Roth 2018

Die fünfte Auflage der Nacht der Ausbildung am 08. Juni 2018 bot auch heuer wieder Einblicke in Betriebe und Ausbildungsberufe. Knapp 50 Betriebe und Einrichtungen in und um Roth haben sich an diesem Abend beteiligt. Über hundert verschiedene Ausbildungsberufe und duale Studiengänge sowie eine Vielzahl an Praktikumsmöglichkeiten wurden präsentiert.

Der Erste Bürgermeister Ralph Edelhäußer eröffnete die Nacht der Ausbildung im Rathaushof und konnte hierbei zahlreiche Vertreter der Betriebe begrüßen.

Trotz der Veranstaltungen, die am Abend noch zeitgleich im Landkreis Roth stattfanden, konnten die Azubis der Stadt Roth, zusammen mit ihrer Ausbildungsleiterin, viele Jugendliche mit deren Eltern im Rathaus-Foyer begrüßen. Die Azubis informierten die potentiellen Bewerber über ihre Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten und führten angeregte Gespräche mit ihnen. Außerdem interessierten sich die jungen Leute auch für Praktikumsstellen bei der Stadt Roth, um in das vorgestellte Berufsbild hinein schnuppern zu können.

Die Highlights an diesem Abend waren aber auch die mobile Fotobox, an der man tolle und witzige Erinnerungsfotos machen konnte und der Frozen Yogurt Stand direkt vor der Tür des Rathauses. Der Azubi-Film, den die Auszubildenden der Stadt Roth selbst produziert haben, kam bei den jungen Leuten ebenfalls sehr gut an. Und wer die darin gestellten Fragen richtig beantwortet hat, konnte tolle Preise gewinnen.

Einfach ein gelungener Abend!

Offizielle Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer
Offizielle Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer
Erster Bürgermeister mit Azubis
(v. li.) Sarah Sieber (Auszubildende im 3. Lehrjahr), Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer und Marie Schroll (Auszubildende im 1. Lehrjahr)
Jugendliche sehen sich den Azubi-Film in der Media-Ecke an
Jugendliche sehen sich den Azubi-Film in der Media-Ecke an

Traumberuf zum Anfassen: Berufsparcours machte Ausbildungsberufe erlebbar

Praxisnahe Berufsorientierung an der Anton-Seitz-Mittelschule

Früh übt sich, wer seinen künftigen Traumjob finden will: Getreu diesem Motto bohrten, löteten, falteten und montierten rund eintausend Siebt- und Achtklässler/-innen der Mittelschulen aus den Schulbezirken Roth und Schwabach beim diesjährigen Berufsparcours, um ihre beruflichen Neigungen und Fähigkeiten auszuprobieren oder kennenzulernen.

Am 17. und 18. Oktober folgten die Schülerinnen und Schüler einer Einladung der HERMANN GUTMANN STIFTUNG in die Anton-Seitz-Mittelschule nach Roth, wo sie intensive Einblicke in das Arbeitsleben gewinnen und unterschiedlichste Berufe mittels zehnminütiger Mini-Praktika testen konnten. An fast dreißig einzelnen Stationen, die von engagierten Unternehmen, Handwerksbetrieben und Fachschulen aus der Region betreut wurden, erwartete die Schülerinnen und Schüler ein buntes Spektrum: Vom Altenpfleger bis zur Zerspanungsmechanikerin gab es zahlreiche Chancen, selbst Hand anzulegen.

Die Stadt Roth, vertreten durch den Zweiten Bürgermeister Hans Raithel, und Sarah Sieber, die im Bereich Ausbildung tätig ist, hat sich erstmals bei der Berufsorientierungsmaßnahme an der Anton-Seitz-Mittelschule informiert. Da die Stadtverwaltung jedes Jahr ebenfalls Auszubildende zur/zum Verwaltungsfachangestellten sucht, besteht seitens der Stadtverwaltung großes Interesse, zukünftig selbst an dem Berufsparcours als Arbeitgeber teilzunehmen. 

Interessierte Schülerinnen und Schüler schnuppern in die Tätigkeiten der technischen Ausbildung bei der LEONI Kabel GmbH.
Interessierte Schülerinnen und Schüler schnuppern in die Tätigkeiten der technischen Ausbildung bei der LEONI Kabel GmbH.
Schüler und Schülerinnen üben sich als Maler/in und Lackierer/in. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Schüler und Schülerinnen üben sich als Maler/in und Lackierer/in. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Unternehmen und Fachschulen suchen händeringend Azubis, die Schülerinnen und Schüler attraktive Berufe mit Zukunft. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)
Unternehmen und Fachschulen suchen händeringend Azubis, die Schülerinnen und Schüler attraktive Berufe mit Zukunft. (Bildquelle: Kulturidee GmbH / Anna Gerkens)

Azubis in Aktion

Azubis nehmen am Kirchweih-Festzug teil

Wie bereits im Jahr 2017 nahmen die Auszubildenden der Stadt Roth auch heuer wieder am Kirchweih-Festzug teil. Eingereiht zwischen den städtischen VIP´s und den Gästen aus der Partnerstadt Regen durften sie weit vorne mitlaufen und mit ihrem Banner „Wir lernen bei der Stadt Roth“ machten sie deutlich, dass sie eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung machen. Den Azubis hat es erneut viel Spaß gemacht, Teil des Festzugs sein zu dürfen. Beim geselligen Zusammensein im Festzelt war allen klar, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. 

Die Auszubildenden der Stadt Roth (v. li.): Marius Müller (1. Lehrjahr), Julia Müller (2. Lj.), Sarah Sieber (3. Lj.), Marie Schroll (1. Lj.), Lukas Woldt (3. Lj.), Sandra Klinger (3. Lj.), Bastian Schneck (2. Lj.), Carina Zachmann (1. Lj.), Ausbildungsleiterin Susanne Temme, Michael Wölk (2. Lj.) und Jessica Milius (1. Lj.).
Die Auszubildenden der Stadt Roth (v. li.): Marius Müller (1. Lehrjahr), Julia Müller (2. Lj.), Sarah Sieber (3. Lj.), Marie Schroll (1. Lj.), Lukas Woldt (3. Lj.), Sandra Klinger (3. Lj.), Bastian Schneck (2. Lj.), Carina Zachmann (1. Lj.), Ausbildungsleiterin Susanne Temme, Michael Wölk (2. Lj.) und Jessica Milius (1. Lj.).

Azubis üben für den Ernstfall

Regelmäßig werden die Auszubildenden der Stadt Roth im Umgang mit Arbeitssicherheit und Brandschutz unterrichtet. In der Praxis üben sie auf dem städtischen Bauhof den „Feuergroßeinsatz“ .

Bauhofleiter Jochen Danninger, im Ehrenamt stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Roth, kann die Auszubildenden zum Thema Brandschutz fachmännisch unterwiesen. So können durch sicheres Verhalten Brandursachen vermieden und im Notfall die richtigen Entcheidungen getroffen werden. Der Umgang mit Feuerlöschern wird durch theoretische Einweisung und in praktischen Löschübungen vermittelt. Hierfür werden extra kleine Feuer gelegt, die die Auszubildenden unter Anleitung des Bauhofleiters selbständig löschen dürfen.

Motto: Üben für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird.

Feuerlöschaktion
Feuerlöschaktion