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Autor: Anke Freiman

14. Rother Kabarettherbst

Humor gegen die dunklen Tage

Logo 14. Rother Kabarettherbst

Kabarett- und Comedyformate sind Quotenhits im Fernsehen. Besser noch als jedes TV-Programm ist es, seinen Star in Fleisch und Blut auf der Bühne zu erleben. Die Möglichkeit dafür liegt mit der Kulturfabrik sogzusagen vor der Haustür. Vor allem zwischen September und Dezember, wenn im städtischen Veranstaltungshaus an der Stieberstraße der Rother Kabarettherbst läuft.

Die Reihe, in der in loser Folge bis zu zehn Kabarettisten, Comediens und Satiriker auftreten, punktete beim Publikum von Anfang an. Seit 13 Jahren ist der Kabarettherbst ein Garant für hochkarätiges Livekabarett, für unverblümte Worte, scharfsinnigen Verstand und bodenständigen Humor. Insgesamt kamen mittlerweile rund 30.000 Zuschauer in die Vorstellungen und konnten Bühnengrößen wie die Biermösl Blosn, Gerhard Polt, Martina Schwarzmann, die Wellküren, Monika Gruber, Andreas Rebers, Volker Pispers, Bruno Jonas, Josef Hader, Andreas Giebel, Hagen Rether, Rolf Miller, Django Asül, Helmut Schleich, Günter Grünwald, Ottfried Fischer, Rick Kavanian, Bembers, Michl Müller – um nur einige zu nennen – erleben.

Verbal, musikalisch und szenisch wieder rund geht es zum 14. Rother Kabarettherbst. Dafür sorgen in der neuen Ausgabe wirklich ganz hervorragende Vertreter ihres Faches – hochgeschätzt, preisgekrönt und allbekannt: Den Startschuss gab der nicht nur als Kabarettist bekannte Christian Springer bereits Ende September und am 6. Oktober folgen die Wellküren. Sie beziehen Position und stimmen den Abendlandler an, ihr Programm ist unbedingt was für Menschen, die auch dann nicht den Humor verlieren, wenn's finster wird.

Auch bei Michael Altinger (24.11.) ist das Hell (oder war doch das englische Wort gemeint?) aller Dreh- und Angelpunkt.

Was „Der Humor“ überhaupt ist, erklärt der schwärzeste Schweizer Satiriker Andreas Thiel (27.10.), der in Europa und Asien lebte, auf Island und in Indien und der es versteht, die kulturelle Brille zu wechseln, um für seine Politsatiren aus Phantasie, Poesie und Philosophie genügend Abstand zu haben.

Auch Jochen Malmsheimer (11.10.) kämpft mit dem Schwert der Poesie gegen Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung an, während Rolf Miller (9.11.) auf „Se Return of se normal one“ baut, Django Asül (15.11.) die letzte Patrone auf das Wesentliche richtet, sich Herbert & Schnipsi (11.11.) in die Zeitreise flüchten und Sissi Perlinger, Lisa Fitz und Lizzy Aumeier (19.10.) mit geballter Weiberpower zu Werke gehen (LEIDER AUSVERKAUFT!, Anmerkung der Redaktion, 16.10.18). Nur Josef Brustmann (1.12.) kann da schon „Gans weihnachtlich“ gestimmt sein.

Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, online auf www.kulturfabrik.de und www.eventim.de sowie an der Abendkasse (ausgenommen die Veranstaltung ist ausverkauft) zu erwerben. Fragen zum Vorverkauf und zur Abendkasse beantwortet das Büro der Kulturfabrik gerne unter 09171 848-714.

Artikel vom 04.10.2018