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Schloss Ratibor
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Aktuelles
Autor: Melanie Hanker

Schwimmbadgespräch mit Heimat- und Finanzminister Albert Füracker

(v.l.n.r.): Volker Bauer (MdL), Albert Füracker (Heimat- und Finanzminister, MdL) und Ralph Edelhäußer (Erster Bürgermeister der Stadt Roth) nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
(v.l.n.r.): Volker Bauer (MdL), Albert Füracker (Heimat- und Finanzminister, MdL) und Ralph Edelhäußer (Erster Bürgermeister der Stadt Roth) nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt (Quelle: Robert Schmitt)
Als Dankeschön überreichte Volker Bauer ein kleines Vogelhäuschen, was Albert Füracker zum Schmunzeln brachte.
Als Dankeschön überreichte Volker Bauer ein kleines Vogelhäuschen, was Albert Füracker zum Schmunzeln brachte. (Quelle: Robert Schmitt)
In kleiner Runde wurde auf der Terrasse vom Eiscafe Azzurro im Rother Freizeitbad getagt.
In kleiner Runde wurde auf der Terrasse vom Eiscafe Azzurro im Rother Freizeitbad getagt. (Quelle: Robert Schmitt)

Am Freitag, 31. August besuchte Albert Füracker, Heimat-, Finanzminister und MdL, auf Einladung der CSU das Rother Freizeitbad. Zu diesem Gespräch im kleinen Kreis auf der Terrasse vom Bad-Bistro Azzurro sind viele Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden und Vertreter der Wasserwacht und der Schwimmbäder gekommen.

Thema des Tages waren die hohen Betriebs- und Sanierungskosten von Frei- und Hallenbädern, die heute die Kommunen immens belasten. Albert Füracker freute sich, dass das Gespräch im Rother Freizeitbad bei einer tollen Kulisse und mit einer schönen Aussicht stattfinden kann, bemerkte aber auch gleich, dass es heutzutage für die einzelnen Kommunen eine Herausforderung bedeutet, so ein Bad zu betreiben und zu unterhalten. Bayern führt dazu sehr intensive Debatten, wie man kommunale Schulschwimmbäder erhalten und fördern kann. Leider hatte der Finanz- und Heimatminister den von vielen angesprochenen „Geldkoffer“ nicht dabei. Doch die Fördermöglichkeiten in Bayern haben sich verbessert. Die Bürgermeister waren sich einig, dass weiterhin Hallen- und auch Freibäder gefördert werden sollten, um Schwimmunterrichte angesichts der vielen Nichtschwimmer weiterhin gewährleisten zu können. Auch sei die Bedeutung für die Bevölkerung, den Tourismus und nicht zuletzt die Lebensqualität in einer Kommune nicht zu unterschätzen.

Füracker erklärte den Anwesenden, dass bei Gesprächen mit den kommunalen Spitzenverbänden bei einer Freibadsanierung immer ein "Nein" zur Sanierung zu hören sei. Dies habe einen einfachen Grund: „Eine Unterstützung für Bäder sei nur dann vorgesehen, wenn diese als "Schulschwimmbäder" genutzt werden könnten. Dies treffe dann aber wiederum nur auf Hallenbäder zu, weil die Freibäder nur in einem eng begrenzten Zeitraum den Schulen zur Verfügung stünden – wenn man die Ferien, Schlecht-Wetter-Zeiten und die Öffnung der Freibäder nur im Sommerhalbjahr mit berücksichtigt“. Doch das kann sich bald ändern: Noch vor Weihnachten wird bei den Spitzengesprächen eine Entscheidung getroffen werden, ob Freibäder in die Förderung mit einbezogen werden. Es gibt jedoch noch weitere Fördermöglichkeiten (Bundesförderprogramme, Leader etc.), wie Füracker verlauten ließ. Das Gespräch in kleiner Runde ließ hoffen und verdeutlichte dass die Notwendigkeit besteht, Frei- und Hallenbäder weiterhin zu erhalten.

Artikel vom 04.09.2018