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Schloss Ratibor
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Aktuelles
Autor: Melina Laumer

Breitband-Versorgung in Roth

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. Nach Aussage des Bayerischen Breitbandzentrums nutzen 1.990 bayerische Kommunen das Breitband-Förderprogramm. So auch die mittelfränkische Kreisstadt Roth:

Mit dem ersten Ausbau durch die Firma eCore startete der weg in die flächendeckende Breitband-Versorgung im Jahr 2010. Das Gesamt-Investitionsvolumen von 330.508 Euro wurde seinerzeit mit einem Beitrag von 100.000 Euro durch den Freistaat Bayern gefördert. Seit 2011 sind in den Ortsteilen Meckenlohe, Pruppach und Harrlach nun 16 MBit/s verfügbar. Die Kernstadt Roth mit den Ortsteilen Wallesau, Rothaurach, Bernlohe, Kiliansdorf und Belmbrach wird seit 2014 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s versorgt. Die zweite Ausbaustufe startete im Jahr 2015 mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 1.292.788 Euro durch die Deutsche Telekom und NGN Fibernetwork. Schon im Folgejahr konnten die Rothsee-Ortsteile und die Gewerbe- und Industriegebiete mit 100 MBit/s versorgt werden, die auch aktuell noch Spitzenreiter im Rother Geschwindigkeits-Ranking sind. Abschließend können seit 2016 auch Ober- und Untersteinbach, Eckersmühlen und Pfaffenhofen über 50 MBit/s verfügen.

Von den rund 1,3 Millionen Euro übernahmen die Stadt Roth 562.788 Euro für diesen zweiten Ausbau, während 730.000 Euro durch den Freistaat finanziert wurden. Im Juni 2018 läuft die 7-Jahresbindung für die Ortsteile Pruppach, Meckenlohe und Harrlach ab. Die Stadtverwaltung Roth arbeitet aktuell daran, von wem und wie die Netze weiter betrieben werden können und ob eine Anhebung der Leistungsgeschwindigkeit möglich ist.

Artikel vom 28.03.2018