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Schloss Ratibor
Aktuelles
Autor: Melina Laumer
Artikel vom 06.02.2018

Defibrillator für das Schloss Ratibor und den Stadtbauhof

Übergabe der beiden Deifbrillatoren im Foyer von Schloss Ratibor
Übergabe der beiden Deifbrillatoren im Foyer von Schloss Ratibor (v.l.n.r.): Jochen Danninger, Werner Fischer, Monika Friedrich, Hans Raithel, Claudia Lenz, Guido Schmid, Dominik Gruber

Die Stadt Roth schaffte zwei weitere Defibrillatoren für die städtischen Gebäude an.

Täglich sterben fast 300 Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland an plötzlichem Herzversagen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten fünf Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dies ohne bleibende Schäden zu überleben.

Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff (Gehirnischämie) binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Aus diesem Grund hat die Stadt Roth in den vergangenen Jahren bereits in ihren städtischen Gebäuden automatisierte externe Defibrillatoren (AED) platziert.

Zum Jahresende 2017 konnten zwei weitere typengleiche Defibrillatoren für die städtischen Gebäude, einmal für das Foyer des Schlosses Ratibor und einmal für den Stadtbauhof der Stadt Roth, übergeben werden.

Somit befinden sich aktuell Defibrillatoren an folgenden Standorten:

  • Bauamt, Eingangsbereich (Allee 9)

  • Bauhof, Eingangsbereich (Fuggerstraße 3)

  • Kulturfabrik, Eingangsbereich (Stieberstraße 7)

  • Rathaus, Foyer (Kirchplatz 4)

  • Schloss Ratibor, Foyer vor Treppenaufgang Sitzungssaal (Hauptstraße 1)

  • Volkshochschule – Außenstelle Roth, Foyer EG, vor Zimmer 11 (Hilpoltsteiner Straße 2 a)

Die Defibrillatoren sind entsprechend ausgeschildert und während der Öffnungszeiten bzw. jeweiligen Veranstaltungen zugänglich und können im Ernstfall schnellstmöglich verwendet werden.

Die zwei neuen Geräte wurden über das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Südfranken beschafft. Dominik Gruber vom BRK erläuterte bei der Übergabe nochmals die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Defibrillatoren und gab den anwesenden Ersthelfern der Stadt Roth, unter den Augen des Zweiten Bürgermeisters Hans Raithel, nochmals eine kurze Einweisung.

Auch in Zukunft wird die Stadt Roth kontinuierlich das Netz der Defibrillatoren in den städtischen Gebäuden erweitern und so einen Beitrag leisten, um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Roth ebenso wie den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Ernstfall bereit stehen zu können.

Wichtig ist, dass Jedermann ohne medizinische Vorkenntnisse mit den jeweiligen modernen und mobilen Defibrillatoren der Stadt Roth Leben retten kann. Daher sollte sich niemand scheuen, diese Defibrillatoren im Notfall auch einzusetzen.