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Autor: Petra Klinger

Energieversorgung Wohnbaugebiet Abenberger Höhe

Hauptwärmetrasse
Hauptwärmetrasse (Quelle: Institut für Energietechnik IfE GmbH)

Umsetzungsbegleitung durch das Institut für Energietechnik

Am 6. Februar 2018 hatte der Umwelt- und Stadtplanungsausschusses der Stadt Roth angeregt, ein innovatives Konzept zur Energieversorgung des Baugebiets „Abenberger Höhe“ prüfen zu lassen. Der Abschlussbericht über die Umsetzungsbegleitung eines zeitgemäßen Energieversorgungsnetzes für den ersten Bauabschnitt des Baugebietes liegt nun vor.

In Zusammenarbeit mit Professor Markus Brautsch und dem Institut für Energietechnik (IfE) GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden wurde ein Weg für die Planungsbegleitung durch neutrale und kompetente Fachleute gefunden. Diese stellten im Rahmen der Sitzung des Stadtrates am 18. Dezember 2018 ihre Ergebnisse vor.

Es wurden drei Modelle für eine innovative Wärmeversorgung geprüft und gegenübergestellt: Eine Kundenanlage, bei der Strom und Wärme im Gebiet zentral erzeugt werden; ein konventionelles Wärmenetz, bei dem nur die Wärme im Gebiet zentral erzeugt wird; sowie die Erschließung mittels einer Versorgungsstruktur, die den Vorgaben des Förderprogramms „Wärmenetz 4.0“ entspricht. Diese drei Varianten wurden einer dezentralen (konventionellen) Energieversorgung – sprich: jedes Gebäude besitzt eine eigene Heizung – wirtschaftlich sowie ökologisch gegenübergestellt. Zudem wurden die Fördermöglichkeiten bei der Umsetzung der einzelnen Modelle benannt.

Leider konnte kein Beschluss für den für die Wirtschaftlichkeit der genannten Modelle so wichtigen Bau- sowie den Anschluss- und Benutzungszwang erwirkt werden. Daher wird, als „kleine Lösung“, ein Energieversorgungsmodell nur für die stadteigenen Flächen und Flächen mit verdichteter Bauweise im Baugebiet entwickelt.

Der nun vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der Untersuchung detailliert zusammen. Dessen Erstellung wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie mit siebzig Prozent der Kosten gefördert.   

Kontakt für Rückfragen:
Stadt Roth
Raphael Heider
Stadtbauamt, Allee 9, 91154 Roth
09171/848-448
Faxnummer: 09171/848-419
E-Mail: raphael.heider(@)stadt-roth.de 
Internet: www.stadt-roth.de

Artikel vom 07.05.2019