Aktuelles: Stadt Roth

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Aktuelles
Autor: Melanie Hanker

Veranstaltungen im Mai abgesagt

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiter auf das öffentliche und gesellschaftliche Leben in Roth aus. In einer Krisensitzung mit allen Amtsleitern hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, alle großen Publikumsveranstaltungen bis Ende Mai abzusagen.

Insgesamt sieben Veranstaltungen standen seitens der Verwaltung im Mai auf dem Programm und damit die höchste Veranstaltungsdichte im Jahr 2020. Direkt am ersten Wochenende waren der Fitnesstag am Rothsee und das gemeinsam mit dem Landratsamt organisierte Spargelfest mit dem Fränkischen Abend geplant. Folgen sollte das Rother Frühlingsfest vom 8. bis 11. Mai auf dem Festplatz. „Aber aktuell ist es unvorstellbar, ein Festzelt für mehrere tausende Besucher zu errichten – auch wenn wir uns dies anders wünschen würden“, wie Andreas Kowohl, der Projektleiter des Volksfestes, mitteilte.

Für angehende Berufsanfänger wollte die „Nacht der Ausbildung“ am 15. Mai mögliche Ausbildungs- und Studienoptionen aufzeigen. Erstmals hatte die Stadtverwaltung die Organisation in die eigene Hand genommen. Nachdem die teilnehmenden Firmen aktuell jedoch zahlreiche Probleme aufgrund der Pandemie zu bewältigen haben, wäre eine Umsetzung ohnehin nur schwer möglich. Das Organisationsteam um Mark Bartholl und Sarah Sieber prüft jedoch aktuell, ob die Veranstaltung digital umgesetzt werden kann, so dass die angehenden Berufsanfänger auf dem Online-Weg die Möglichkeit bekommen, die teilnehmenden Unternehmen kennenzulernen. Weitere Informationen hierzu folgen in den nächsten Tagen.

Am gleichen Wochenende stand das Josef Klier Blasmusikfestival im Kalender der Kreisstadt – welches im Dreijahrestakt vom Rother Stadtorchester organisiert wird. Dies schmerzt Stadtkapellmeister Walter Greschl besonders, wo das Stadtorchester doch in diesem Jahr sein zwanzigstes Jubiläum feiert. Aber Blasmusik-Fans müssen nicht traurig sein. Das Festival wird auf den 7. bis 9. Mai 2021 verschoben.

Neben zahlreichen anderen Ortsteil-Kirchweihen wird auch die Kirchweih im größten Rother Ortsteil Eckersmühlen unter den Auswirkungen leiden. Die vom 21. bis 25. Mai von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit dem „Kerwahaufen Eckersmühlen“ geplante Veranstaltung ist vorerst die letzte im Bunde der Veranstaltungsabsagen.

„Wir sind uns der Verantwortung gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern, aber auch allen Teilnehmern und beteiligten Partnern und Künstlern bewusst. Veranstaltungen mit dieser Besucherdichte bergen aufgrund der Corona-Pandemie für alle Beteiligten auch im Mai noch ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Dieses Risiko können und wollen wir nicht eingehen“, wie Bürgermeister Ralph Edelhäußer mitteilte. „Die Arbeit steht aber dennoch nicht still. Wir konzentrieren uns auf die folgenden Projekte und gerade in den kulturellen Bereichen wird aktuell viel an der Digitalisierung gearbeitet. So findet der Musikschulunterricht des Stadtorchesters über die verschiedensten Onlinemedien statt und auch der Verleih von E-Books und anderen Medien wird seitens der Stadtbücherei derzeit stark ausgebaut.“

Ebenfalls betroffen von den Auswirkungen ist die für den 1. Mai geplante Eröffnung des beliebten städtischen Freizeitbades. Wann die Eröffnung erfolgen kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Badbetriebsleiter Matthias Schubert benötigt circa eine Woche Vorlaufzeit für das Aufheizen der Becken auf „Schwimmtemperatur“ und steht für die Eröffnung so gut wie in den Startlöchern. Die Vorbereitungen für die Saison laufen bereits schon auf Hochtouren – denn insgesamt ist man mit einer Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen für die Auswinterung auf eine langfristigere Planung angewiesen.

Leider kann bis dato auch keine Aussage zu den ab Juni geplanten Veranstaltungen getroffen werden. Die Verwaltung verfolgt die Entwicklung und weiteren Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung und wird die Bürgerinnen und Bürger möglichst zeitnah über weitere Ergebnisse informieren. Aktuelle Informationen sind zudem unter www.stadt-roth.de zu finden. 

Artikel vom 07.04.2020