Veranstaltungskalender: Stadt Roth

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Veranstaltungskalender

Aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitslage kann es zu zahlreichen Veranstaltungsausfällen kommen. Wir bitten Sie, sich im Zweifelsfall bei den jeweiligen Veranstaltern zu erkundigen.

Bleiben Sie gesund,
Ihre Tourist-Information, 13.03.2020

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Sonderausstellung: Der "NSU"-Komplex

Sonderausstellung: Der "NSU"-Komplex
01.08.2020
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Kostenpflichtig: Ja
Museum Schloss Ratibor
Ratsstuben im Schloss Ratibor
Hauptstraße 1
91154 Roth
09171/848-533
Beschreibung der Veranstaltung:

Ab dem 14. Juli zeigt das Museum Schloss Ratibor als Teil der Initiative „Roth ist bunt“ in den Ratsstuben eine Ausstellung zu den Verbrechen des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

180 Todesopfer rechtsextremistischer und -terroristischer Täter hat die Amadeu-Stiftung zwischen 1990 und  2015 in der Bundesrepublik Deutschland gezählt. Nicht enthalten sind in dieser Aufzählung der am 2. Juni 2019 ermordete hessische Regierungspräsident und CDU-Politikers Walter Lübcke (sowie die beiden, beim Anschlag in Halle getöteten BürgerInnen).

Auch wenn die dem „NSU“ zugeschriebenen zehn Morde „nur“ ein kleiner – wenn auch erschreckender und brutaler – Teil rechtsterroristischer Taten sind, stehen sie beispielhaft für das Wirken nationalsozialistischer und rechtsterroristischer Täter in der Bundesrepublik seit 1945. Die Ausstellung »der „NSU“-Komplex« der Diskurswerkstatt e. V. analysiert deshalb nicht nur den Werdegang und die Taten der Aktivisten um den so genannten NSU, sondern versucht zu zeigen, dass die Hauptakteure Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe Teil eines großen, über Jahrzehnte existierenden, rechtsextremistischen Netzwerks waren. Eines Netzwerks, das eingebettet in die politischen und sozialen Strukturen der Bundesrepublik (und der DDR) versucht, mit Morden ihre politische „Botschaft“ zu demonstrieren: „Sie bestimmen damit, wer hier leben darf und wer nicht“, wie es Barbara John, die Ombudsfrau für die Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, ausdrückte. In den Blick der Ausstellung rücken auch die politischen und gesellschaftlichen Strukturen (Mangelnde Integration der 2. und 3. Generation der Arbeitsmigranten aus der Türkei und Europa sowie die sozialen und politischen Verwerfungen der Vereinigung Deutschlands). Die Ausstellung widmet sich darüber hinaus der Polizeiarbeit und dem (skandalösen) Umgang mit den Opfern des „NSU“ durch die Behörden. Zur Sprache kommt auch die Rolle der Verfassungsschutzämter im „NSU“-Komplexes, deren Versagen sich gerade im Fall des ermordeten CDU-Politikers Walter Lübcke erst vor kurzem zeigte.

Ausstellung in den Ratsstuben. 14. Juli bis 2. August, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr