Stadt Roth (Druckversion)
Autor: Viola De Geare

Baum-Austausch am Nordfriedhof

Am Friedhof Nord gibt es eine schöne Hainbuchen-Allee, die den Weg zur Aussegnungshalle säumt. Was dem Laien aber nicht auffällt: Seit Jahren schwächeln die Bäume. Einzelne Äste sind schon abgestorben, innen sind die Bäume morsch. Nachdem nun auch die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist, müssen sie ersetzt werden.

Die bei der Neuanlage des Friedhofs gepflanzten Bäume hatten von Anfang an einen schweren Stand: Frostrisse am Stamm, meist ausgelöst von starken Temperaturschwankungen im zeitigen Frühjahr, ermöglichen den Eintritt von Pilzen und diese zersetzen den verletzten Stamm von Jahr zu Jahr immer mehr.

In jüngerer Vergangenheit haben die Baumkronen an den Schwachstellen begonnen, unvermittelt abzubrechen und die Kronen der Hainbuchen trockneten ein. Die Stadtgärtnerei hatte darauf mit einem Rückschnitt reagiert, um die Bäume so möglicherweise doch erhalten zu können. Leider ohne Erfolg: dies hatte das Absterben der Bäume nur verzögert, so dass es nun keine andere Chance mehr gibt, als die kranken Bäume zu ersetzen. Ein sehr robuster Baum, der auch mit der aktuellen Klimaentwicklung gut zurechtkommt, ist der Feldahorn. Als Bienenweide im Frühling und mit seiner goldenen Herbstfärbung ist dieses heimische Gehölz eine gute Wahl. Dieser wird die alleeartig angeordneten Hainbuchen ersetzen.

Auch im übrigen Gelände sind einige Bäume krank, diese werden durch zwei andere Baumarten, die Zerreiche und den Amberbaum, ausgetauscht.

Insgesamt 38 Bäume müssen entnommen und neu gesetzt werden. Weil die Temperaturen im Spätherbst meist recht konstant sind und die Bäume auch dann noch gut anwurzeln, ist dies üblicherweise eine Aufgabe für diese Jahreszeit. Mitte November beginnen voraussichtlich die Arbeiten.

Artikel vom 08.11.2021
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