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Fabrikmuseum
der Leonischen Industrie
Maschine im Fabrikmuseum

Bortenproduktion im Fabrikmuseum

Die Produktion Leonischer Waren - Christbaumschmuck, Gespinste, Gewebe, Borten und Geflechte - wird im Fabrikmuseum an historischen Maschinen anschaulich dargestellt.

Fabrikmuseum der Leonischen Industrie
Obere Mühle 4
Telefon 09171/60564

www.fabrikmuseum-roth.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober jeweils Sa/So
13.30 - 16.30 Uhr
Gruppen jederzeit nach Voranmeldung
Das Fabrikmuseum Roth befasst sich mit der Leonischen Industrie, die bestimmend für die Industrialisierung der Stadt und prägend für die Entwicklung Roths im 19. Jahrhundert war. Das Verfahren, einen vergoldeten oder versilberten Faden zur Herstellung feiner Gespinste und Gewebe nutzen, stammt aus Lyon/Frankreich, dem Zentrum der Webkunst.
Es wurde durch den Hugenotten George Fournier nach Roth gebracht und von dem Tressenfabrikanten Johann Philipp Stieber im großen Stil ausgebaut.
Im Fabrikmuseum wird an laufenden Maschinen bei einer eindrucksvollen Führung der Weg des Drahtes zur Leonischen Ware gezeigt.
Die einzelnen Stationen sind hierbei der Feinzug, die Plätterei, die unterschiedlichsten Formen der Weiterverarbeitung auf Umspinnmaschinen und Webstühlen sowie die Verpackung.

2003 wurde das Fabrikmuseum von der Versicherungskammer Bayern mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet.

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