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 | Pruppach |
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Ein Blick auf fränkische Tradition: Kärwabaum in Pruppach | Einwohnerzahl
523 (Stand 01.07.2010)
Ortsteil seit
01.07.1971
Lage
338 m über NN; 49° 17' nördliche Breite, 11° 5' östliche Länge
Verkehrsanbindung
Stadt-Bus (Linie 686), Linienbedarfstaxi (LBT) |
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Geschichte
Pruppach heißt in alten Urkunden "Bruckbach", dann "Pruckbach" (1365), "Prüppach" (1562), "Pruppach an der Teubicht" (1700). Die Beziehung dieser Namensform zu einer Brücke ist wenig wahrscheinlich, mehr ein Zusammenhang mit dem althochdeutschen Wort - bruch (Sumpf). Mit der Zeit hat der Volksmund den Namen abgeschliffen. Im 30jährigen Krieg wurde dieser Weiler aus sieben Höfen (5 zum Amt Roth, 1 zur Pfarrei Schwand und zum Gotteshaus Pfaffenhofen) abgebrannt. Nach 1648 setzte die neue Besiedlung zaghaft ein (1654 nur ein Bauer, 1655 drei, 1660 fünf Bauern ansässig). Der Pfarrlehenhof stand 38 Jahre öd, wurde erst wieder 1671 aufgebaut und war für zehn Jahre steuerfrei. Der Ort war 1732 ein Weiler mit sieben Höfen, die alle markgräflich waren. Er gehörte früher zum Kirchen- und Schulsprengel Schwand und ist erst seit 1808 der Gemeinde Pfaffenhofen zugeteilt. Seit 1906 gehen die Pruppacher Kinder nach Pfaffenhofen zur Schule und am 14.5.1963 kamen die Pruppacher zur Tochterkirchengemeinde Pfaffenhofen. Seit dem Jahre 1963 besteht eine moderne Verbindungsstraße zur Bundesstraße 2, die von der Gemeinde aus eigenen Mitteln bestritten wurde. |