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 | Obersteinbach |
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Ortsteil Obersteinbach | Einwohnerzahl
250 (Stand 04.01.2010)
Ortsteil seit
01.07.1971
Lage
367 m über NN; 49° 13' nördliche Breite, 11° 5' östliche Länge
Verkehrsanbindung
Stadt-Bus (Linie 684, nur an Schultagen) |
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Geschichte
Obersteinbach taucht 1397 in einer Verkaufsurkunde als "Steinbach" auf.
Im Jahre 1608 zählt der Ort 12 Herdstätten, darunter zwei Bauernhöfe, neun Söldengüter, ein Hirtenhaus. Vier Güter gehörten zum Kloster Seligenporten, fünf nach Nürnberg und zwei waren markgräflich.
Der 30-jährige Krieg vernichtete den Ort, nachdem schon vorher im Pestjahr 1562 39 Tote zu beklagen waren. Nach einer Beschreibung vom Jahre 1732 bestanden wieder zehn Höfe, wovon drei an das Kastenamt Roth, drei nach Nürnberg und vier an das Kloster Seligenporten Steuern entrichteten.
Zuerst gehörte Obersteinbach zur Pfarrei Roth, wird aber 1729 bei der Abtrennung der Pfarrei Wallesau von Roth dieser Pfarrei eingegliedert. Ebenso wie die anderen Ortsteile hatten die Obersteinbacher in den Jahren 1806-12 durch die Durchzüge und Einquartierungen fremder Truppen viele Lasten zu tragen. Im Jahre 1806-07 standen im Ort immer noch zehn Häuser, 1818 waren es 18 Gebäude mit 94 Einwohnern.
Im Jahre 1822 grub man im "Wiedholz" drei Hügelgräber aus, die bronzezeitliche Urnen und Metallstücke enthielten. |