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 | Kiliansdorf |
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Ein Blick auf Kiliansdorf...

... hier nach Roth hinein. | Einwohnerzahl
745 (Stand 04.01.2010)
Ortsteil seit
01.07.1971
Lage
375 m über NN; 49° 14' nördliche Breite, 11° 5' östliche Länge
Verkehrsanbindung
Stadt-Bus (Linie 681)
Sonstiges
Kindergarten |
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Geschichte
Kiliansdorf taucht 1397 als "Kilgensdorf" auf; daneben treten noch die Schreibweisen Kilgersdorf (1414), Kiliensdorf (1445), Kiliansdorf (1463), Killingsdorf (1480) u. a. m. auf.
Ein Zusammenhang des Ortsnamens mit dem hl. Kilian von Würzburg oder mit der lange hier ansässigen Familie Kühnlein ist abwegig, vielleicht wird ein Siedler, namens Kilian, namenbestimmend gewesen sein. Auch ein Zusammenhang mit dem mundartlichen Ausdruck "Kienschdorf" (Königsdorf) liegt im Bereich der Möglichkeit, da der Ort zuerst Reichsbesitz war und gegen Ende des 15. Jahrhunderts an die Rother Kirche veräußert wurde.
Im Jahre 1608 hatte Kiliansdorf 11 Herdstätten, davon acht Höfe, zwei Güter und ein Hirtenhaus. Über ein Jahrhundert später herrschten folgende Besitzverhältnisse: Zwei Güter gehörten dem Deutschen Orden, drei dem Kloster St. Klara-Nürnberg, je ein Gut dem Reichen Almosen, den Familien Schenk und Kreß sowie dem Gotteshaus zu Roth.
In den Jahren 1651/65 starben an der Pest 17 Personen. Während des 30-jährigen Krieges (1637) lag der Ort verlassen und die Felder waren verödet. Auch Streitigkeiten wegen der Viehweide zwischen Kiliansdorf und Belmbrach fehlten in den Jahren 1674-80 nicht.
Im Jahre 1806/07 zählte Kiliansdorf 17 Häuser, 1818 95, 1881 118 und 1925 134 Einwohner. |