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 | Klärschlammbehandlung |
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Klärgasnutzung | Je besser Abwasser gereinigt wird, desto mehr Klärschlamm fällt aus den mechanischen und biologischen Reinigungsstufen an. Dieser muß einer aufwendigen Behandlung unterzogen werden, damit er entsorgt werden kann. Kernstück der Schlammbehandlung ist die beheizte Schlammfaulung, in der anaerobe Mikroorganismen die organischen Schlammteile unter Luftabschluss abbauen und dabei Klärgas erzeugen, das zu zwei Drittel aus wertvollem Methangas besteht.
In einer Kammerfilterpresse wird der ausgefaulte Klärschlamm unter hohem Druck entwässert, um die abzufahrende Restmenge so klein wie möglich zu machen. Die Entwässerungsleistung der Presse wird durch Zugabe chemischer Konditioniermittel erheblich verbessert.
Das anfallende Klärgas wird innerhalb der Kläranlage zur Energiegewinnung genutzt. Nach vorheriger Entschwefelung wird es in einem Niederdruck-Gasbehälter je nach Anfall und Verbrauch gespeichert.
Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) dienen der Eigenstromerzeugung, die Abwärme der Maschinen wird in die Heizungsanlage eingespeist. Auch die Notstromversorgung der Kläranlage wird über diese Gasmotoren abgedeckt. |