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Schloss Ratibor
Aktuelles
Autor: Melanie Hanker
Artikel vom 11.04.2017

„Mit Blubber oder ohne?“

...Das war die große Frage beim „Tag des Wassers“ im Rother Regenbogenkindergarten

Der „Tag des Wassers“ fand zwar schon am 22. März statt, aber im Rother Kindergarten „Regenbogen“ wurde dieser von allen der über 70 Mädchen und Buben kräftig nachgefeiert. Möglich wurde dies aufgrund der Initiative der Rother Stadtwerke, die jedes Jahr aufs Neue einen der Kindergärten in ihrem Versorgungsgebiet anlässlich des international begangenen Tages besuchen und den Kindern dabei viel Wissenswertes über diesen lebensnotwendigen, praktischen und natürlich auch wohlschmeckenden Stoff vermitteln.

Die am häufigsten gestellte Frage an diesem Vormittag war „Mit Blubber oder ohne?“. Gestellt wurde diese nicht etwa von den Kindern, sondern immer wieder aufs Neue von Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer und dem technischen Leiter der Stadtwerke, Bernhard Lang. Die beiden verteilten an alle Kinder kleine Trinkfläschchen, gefüllt entweder mit stillem (Leitungs-)wasser oder versetzt mit sprudeliger Kohlensäure. Abgefüllt wurden die kleinen blauen Fläschchen mit dem Stadtwerke-Aufdruck an der mitgebrachten Wasserbar, die die Mitarbeiter mitten im Kindergarten aufgebaut hatten. Ehrensache, dass die Kinder ihre Flaschen anschließend mit nach Hause nehmen durften, wo sie immer wieder nachgefüllt werden können.

Los ging die feucht-fröhliche Wasser jedoch passenderweise mit einem Lied über einen Wasserfloh, welches die Kinder stolz ihren Gästen vortrugen. Diese wurden anschließend noch einmal von der Einrichtungsleiterin Christine Rosert ganz offiziell begrüßt und den Kindern einzeln vorgestellt. Danach erklärte der Leiter der Rother Stadtwerke, Martin Kuhlhüser, warum Wasser nicht nur für die Menschen, sondern für alles Leben auf der Erde so wichtig ist. „Darum müsst ihr als zukünftige Erwachsenen lernen, wie man auch in der Zukunft richtig mit diesem so lebenswichtigen Rohstoff umgeht“, so Kuhlhüser, der den Kindern vorrechnete, dass ein Mensch am Tag durchschnittlich 120 Liter Wasser verbraucht. Das sorgte für große Augen bei den Kindern. Zuvor hatte ein Junge die tägliche Menge gerade mal auf 25 Liter geschätzt.

Für was diese enorme Wassermenge alles verwendet wird, das erarbeitete Bürgermeister Edelhäußer mit den interessierten Mädchen und Jungen, die jede Menge Beispiele parat hatten. Zum Waschen, zum Kochen, zum Baden oder zum Zähneputzen, da kommt ganz schön was zusammen. Aber vor allem das Trinken von Wasser sei so wichtig. Warum? „Weil es sich um das gesündeste und am besten kontrollierten Lebensmittel handelt“, erklärte Edelhäußer, der zufällig ausgerechnet am „Tag des Wassers“ seinen Geburtstag feiert. „Darum vergesse ich den Tag niemals“.

Damit die Mädchen und Buben des Regenbogen-Kindergartens die guten Eigenschaften des Wassers nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erfuhren, wurde anschließend mit dem kühlen Nass noch ordentlich herumexperimentiert. Die für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Ursula Maurer und die beiden Stadtwerke-Auszubildenden Martina Heidler und Christiane Kremser blieben auf spielerische Art und Weise noch den ganzen Vormittag mit den Kindern den physikalischen Eigenschaften des H²O auf der Spur. So wurde zum Beispiel die Oberflächenspannung des Wassers mit einer schwimmenden Büroklammer bewiesen, aus Knetgummi kleine Schiffchen gebaut und schwimmen gelassen und ausprobiert, was für Bestandteile übrig bleiben, wenn man Wasser verdampft. Und damit es im Kinderlabor nicht allzu physikalisch zuging, wurden auch noch ein kleiner Abstecher in die Biologie gemacht und diejenigen Tiere besprochen, die sich am wohlsten im oder am Wasser fühlen.