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Schloss Ratibor
Aktuelles
Autor: Melanie Hanker
Artikel vom 07.03.2017

Neue Feldgeschworene für Roth

Das Amt des Feldgeschworenen hat in Bayern eine lange Tradition, die sich vor allem in den fränkischen Landesteilen teilweise über Jahrhunderte zurückverfolgen lässt. Das erste bayerische Landesgesetz, das ausdrücklich von Feldgeschworenen handelte, war das „Gesetz, die Vermarkung der Grundstücke betreffend“ von 1868. Seither wird die Überwachung und Sicherung der Grundstücksgrenzen nur alteingesessenen, ausgewählten Gemeindebürgern anvertraut, die über die örtlichen Verhältnisse in ihrer Gemeinde und Gemarkung genau Bescheid wissen und die das Vertrauen ihrer Mitbürger in besonderem Maße genießen. Die im Volksmund „Siebener“ genannten „Hüter der Grenzen“ sind neben der Kennzeichnung und Abmarkung von Grundstücksgrenzen und Flurstücken auch für deren Pflege und Instandhaltung zuständig.

Als neuer Feldgeschworener für die Kreisstadt Roth wurde kürzlich Josef Geiger und Michael Flock als neuer Feldgeschworener für die Gemarkung Eckersmühlen von Roths Erstem Bürgermeister Ralph Edelhäußer vereidigt. Nach dem Tod des Obmannes Hans Schweiger tritt Richard Würth als neuer Obmann für Eckersmühlen an. Zu seinem Stellvertreter wurde Manfred Kühnlein gewählt. Bei der Vereidigung Geigers und Flocks würdigte Ralph Edelhäußer die Zusammenarbeit mit den Feldgeschworenen im Stadtgebiet Roth als „gut eingespielt und vertrauensvoll“. Deren oft lebenslange Erfahrung sei ein nicht zu unterschätzender Beitrag für die Kommune.  

Bürgermeister Ralph Edelhäußer mit Josef Geiger (links) und Michael Flock (rechts)
Bürgermeister Ralph Edelhäußer mit Josef Geiger (links) und Michael Flock (rechts)