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Schloss Ratibor
Herbst
Geschichte

Kreisstadt Roth

Im nördlichen Teil des neuen fränkischen Seenlandes liegt die Kreisstadt Roth. Die Stadt ist Verwaltungszentrum, Einkaufsstadt, Schulstadt, bedeutender Wirtschaftsstandort und beliebte Wohngemeinde mit einem breiten kulturellen Angebot. Entlang der Flüsse Roth, Aurach und Rednitz, die das heutige Stadtgebiet durchschneiden, siedelten vereinzelt schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit Menschen. Im Hochmittelalter dann entstand eine erste dörfliche Ansiedlung, die die Keimzelle der Stadt Roth war.

Im Jahre 1060 wird der Ort Roth erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof Gundekar von Eichstätt eine Kirche zu "Rote" weihte. Roth wird anlässlich der Weihe einer Kirche durch Bischof Gundekar II. erstmals urkundlich im Jahr 1060 erwähnt. Der Marktplatz entstand im 12. Jahrhundert im Zuge einer planmäßigen Marktgründung; Seit Mitte des 14. Jahrhunderts ist Roth Stadt.

Schloss Ratibor
Schloss Ratibor
Alte Brücke
Alte Brücke

Die Markgrafen, ein Zweig der Hohenzollern, errichteten ab 1535 in der Südwest-Ecke der Stadt das Schloss Ratibor, das als Jagdschloss und meist zugleich als Sitz des Oberamtes der markgräflichen Verwaltung dient. Mit der Abdankung des letzten Markgrafen fällt das Fürstentum unter preußische Verwaltung. 1806 wird es dem neuen Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Verkauf des Schlosses an den Fabrikanten Stieber beginnt noch vor 1800 in Roth die Industrialisierung. Stieber stellt Leonische Waren her, also versilberte und vergoldete Drähte und daraus gefertigte Produkte. Durch den Bahnanschluss 1849 blüht dieses Rother Traditionsgewerbe auf. Eine Reihe ähnlicher, kleiner Firmen oder davon abgeleitet Industrien (Christbaumschmuck, Metallfolien, Kabel) werden gegründet. Ein Teil dieser Firmen produziert noch heute. Roth führt einige Zeit den Titel "industriereichste Kleinstadt Bayerns". Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten können auf dem Historischen Rundgang abgegangen werden

Roth als Asylstadt

In der Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgte die Verleihung der Stadtrechte. Die Landesherrschaft übten die Burggrafen von Nürnberg, die späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, aus. In der Folgezeit erlebte die Stadt einen ersten Aufschwung. Die Burggrafen verliehen ihr eine Reihe von Privilegien und verfolgten den systematischen Ausbau der Stadtbefestigung. Noch heute ist die mittelalterliche Struktur im Stadtbild gut abzulesen mit der an vielen Stellen erhaltenen Stadtmauer und dem breit ausladenden Straßenmarkt als Zentrum, umrahmt von prächtigen Bürgerhäusern. Eine wichtige Stellung nahm Roth innerhalb der Markgrafschaft Ansbach, ja in ganz Franken durch seine Funktion als Asylstadt ein. Ein Asyl, auch Freiung genannt, war im Rechtsverständnis des Mittelalters und der frühen Neuzeit ein Ort in dem Flüchtende Schutz vor Racheakten ihrer Verfolger finden konnten, um mit ihnen zu verhandeln oder vor einem Gericht ihre Unschuld beweisen zu können. Mit der Etablierung allgemeingültiger Rechtsordnungen im 13. und 14. Jahrhundert wurden diese Asyle und ihre Funktionen genau definiert und unter kaiserlichen Schutz gestellt. Dies hieß von nun an, daß nur "ehrliche" Missetäter, also solche die unabsichtlich gegen geltendes Recht verstoßen hatten, Schutz finden konnten. Für vorsätzliche Mörder und Diebe galt das Recht nicht. In Roth garantierte der Markgraf als Landesherr und Vertreter des Kaisers die Einhaltung der Regeln. Wer in den geschützten Bezirk innerhalb der Stadtmauern floh, mußte unverzüglich die Aufnahme in das Asyl beantragen. Wurde es gewährt und entrichtete er eine Gebühr, den sogenannten Freiungsgulden, konnte der Flüchtling für zunächst ein Jahr in der Stadt bleiben, durfte diese aber nicht verlassen.

Die Einschränkung auf "ehrliche" Straftäter bewirkte, daß vorwiegend Bankrotteure Schutz vor ihren Gläubigern suchten - und die nahegelegene Handelsstadt Nürnberg brachte naturgemäß eine große Zahl gescheiterter Händler hervor. Das auf seinem Ruf bedachte und nicht gerade zimperliche Nürnberger Stadtregiment bedrohte solche Personen mit der Aussicht auf ungemütliche Haftbedingungen im Schuldturm. So lag es nahe, in die nächste Freiung nach Roth zu fliehen und von dort den Konkurs abzuwickeln.

Neben den Einnahmen aus dem Freiungsgulden, profitierte die Stadt auch anderweitig von den Schutzsuchenden. Georg Fournier, der Sohn eines nach Franken ausgewanderten hugenottischen Drahtziehers aus Frankreich, floh 1574 aus dem Nürnberger Schuldturm nach Roth. Hier etablierte er einen bis heute für Roth kennzeichnenden Wirtschaftszweig, die Fabrikation leonischer Drahtwaren. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Freiung allmählich an Bedeutung, das endgültige Ende kam nach dem Übergang der Markgrafschaft Ansbach an Preußen 1791. Die preußische Regierung hob das Recht der Stadt Roth, Asyl zu gewähren, auf.

Schloss Ratibor

Zum Ende des 15. Jahrhunderts wurde Roth Oberamtsstadt, also Verwaltungs- und Gerichtssitz der Markgrafschaft Ansbach. Markante Gebäude innerhalb der Stadt legen bis heute Zeugnis von dieser wichtigen Periode der Stadtgeschichte ab. An erster Stelle ist hier das Schloss Ratibor zu nennen. Der heute hin und wieder etwas mißverständliche Name dieses stadtbildprägenden Bauwerks geht auf seinen Erbauer, Markgraf Georg den Frommen zurück. Durch geschickte Territorialpolitik gelang es ihm im 16. Jahrhundert die Herrschaft über einige schlesische Gebiete zu erhalten, die Einnahmen aus diesen Fürstentümern ermöglichten ihm ab 1535 den Bau eines Jagdschlosses in Roth, dem er den Namen Ratibor, nach einer seiner schlesischen Besitzungen gab. Über 350 Jahre diente das Schloß als Jadgresidenz der Markgrafen und teilweise auch als Wohnsitz der markgräflichen Oberamtleute in Roth. In der kurzen Zeit der preußischen Herrschaft in Mittelfranken von 1791 bis 1805 wurde das Schloß an den Tressen- und Bortenfabrikanten Stieber verkauft, der hier seinen Wohnsitz und seine Manufaktur einrichtete.

Die leonische Drahtindustrie, also die Produktion vergoldeter und versilberter feiner Drähte, daraus hergestellter Zwischenprodukte wie Gespinste und Gewebe sowie Fertigwaren wie Tressen, Borten, Spitzen, Posamente etc., stellt seit dem 18. Jahrhundert den bedeutendsten Gewerbezweig in der Stadt Roth dar.

Die Stiebersche leonische Fabrik im Schloß Ratibor war eine der Keimzellen der heute noch bestehenden leonischen Drahtwerke. Die Geschichte der leonischen Industrie in Roth kann im Fabrikmuseum in der Oberen Mühle anschaulich nachvollzogen werden. Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung im 1871 konstituierten Deutschen Reich begann der damalige Schlossherr Wilhelm von Stieber mit dem Umbau des Schlosses in einen repräsentativen, großbürgerlichen Wohnsitz. Die in den Jahren nach 1889 neu geschaffenen Raumausstattungen, vor allem der sogenannte Prunksaal, haben sich erhalten und sind heute Teil des städtischen Museums Schloss Ratibor. 1942 schenkte die Familie von Stieber das Schloss der Stadt Roth. Neben dem bereits erwähnten Museum beherbergt es verschiedene städtische Einrichtungen wie die Stadtbücherei, das Fremdenverkehrsbüro und das Stadtarchiv sowie verschiedene Sitzungsräume und ein Restaurant.

Prunksaal in Schloss Ratibor
Prunksaal in Schloss Ratibor
Schloss Ratibor
Schloss Ratibor

Marktplatz

Weiter bemerkenswerte Denkmäler und Bauwerke sind der imposante Brunnen auf dem Marktplatz aus dem Jahr 1757 mit dem brandenburgischen Adler auf der reich mit Rokokoornamenten verzierten Brunnensäule.

Das Alte Rathaus in der Hauptstraße, ein reizvoller Bau aus dem Jahr 1759, trägt auf seinem Giebel eine Figur der Justitia und an der Fassade ein aufwendiges Relief mit dem Stadtwappen. Das Stadtwappen an der Südseite mit der Jahreszahl 1533 stammt vom Vorgängerbau. Von den Bürgerhäusern um den Marktplatz ist vor allem das Riffelmacherhaus (Nr. 43) mit seinem Zierfachwerk aus der Zeit um 1600 erwähnenswert.

Heute ein gemütlicher Ort zum Verweilen...
Heute ein gemütlicher Ort zum Verweilen...
Marktplatz
Marktplatz

Reformation

Das zweite bedeutende architektonische Denkmal neben dem Schloss stellt die evangelische Stadtkirche dar. Mit dem Bau der spätgotischen Kirche wurde 1510 begonnen, im 18. Jahrhundert erfolgten ein barocker Umbau in eine Saalkirche. In der äußeren Gestalt des Baues blieben die spätgotischen Formen weitgehend erhalten. Im inneren finden sich einige bemerkenswerte Ausstattungsstück wie eine Hl. Katharina, um 1520 sowie verschiedene Epitaphien.

Die Bürger der Stadt Roth schlossen sich schon früh den reformatorischen Gedanken Martin Luthers an. Bereits 1525 traten sie an Markgraf Kasimir heran und baten "untertänigst und dringlichst" die neue Lehre einführen zu dürfen. Kasimir blieb jedoch unentschieden. Energisch wurde die protestantische Sache von seinem Nachfolger Georg (reg. 1527 - 1543), dem Erbauer des Rother Schlosses, vorangetrieben. Er setzte die Reformation in der Markgrafschaft durch, wofür er später den Beinamen "der Fromme" erhielt. Erhard Schauer, der letzte katholische Stadtpfarrer Roths, verzichtete am 21. März 1529 unter dem Druck der Bevölkerung und des Landesherren auf seine Pfarrstelle.

Sein Nachfolger, Johann Feuerlein, der erste evangelische Pfarrer in Roth, konnte ohne große Schwierigkeiten die Lehre Luthers durchsetzen.

Die Stadt blieb über Jahrhunderte eine protestantische Bastion. Erst 1833 konnten sich, bedingt durch den Arbeitskräftebedarf im Zuge der Industrialisierung, wieder Katholiken in Roth ansiedeln. Und erst am Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die stark angewachsene Gemeinde ein eigenes Gotteshaus. Am 13. November 1898 wurde die neugotische Pfarrkirche St. Maria geweiht. In ihrem Inneren fanden zwei bedeutende spätgotische Altäre aus der Kirche in Rednitzhembach Aufstellung. Es handelt sich bei ihnen um charakteristische Beispiele der Nürnberger Kunst um 1500.

Chronik

1060 Roth wird erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof Gundekar II. von Eichstätt die Kirche von "Rote" weiht

Ende 11. Jh. Die Bamberger Bischöfe verleihen die Vogtei (weltliche Herrschaft) an die Grafen von Abenberg

Um das 12. Jh. wurde der Markt Roth gegründet

1189 Der letzte Abenberger verpfändet die Vogtei. Mit dem Erlöschen seines Geschlechts geht Roth an die Burggrafen von Nürnberg über, die späteren Markgrafen von Ansbach

1340 Stadtkirche "zu unserer Lieben Frau" wird erstmals urkundlich erwähnt

1363 wird Roth erstmals als Stadt genannt. Damit verbundene Privilegien folgen, so die Genehmigung eines Wochenmarkts und sechs weiterer jährlicher Markttage, die noch heute abgehalten werden

15. Jh. In den verschiedenen Kriegen dieser Zeit wird Roth mehrmals belagert und 1450 in Schutt und Asche gelegt

Um 1410 werden Drahtzieher, Nadler, Messerer und Messingschlager erwähnt

1449 wird Schulgasse 1 (altes Kantorat) Deutsches Schulhaus, vorher gab es eine Schule im Frühmesserhaus

von 1471 stammt die älteste erhaltene Handwerkerordnung, die der Klingenschmiede

1497 wird Roth Sitz eines markgräflichen Oberamtes und damit zu einem Verwaltungszentrum der Markgrafschaft

16. Jh. Es entstehen die noch heute das Stadtbild prägenden Bauten: Stadtpfarrkirche, Schloss Ratibor (von der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert sind nur Teile erhalten, die Tore wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen)

1528 Einführung der Reformation

1533 wird unterhalb der Stadtpfarrkirche ein neues Rathaus errichtet. In derselben Zeit entwickelt sich die Stadt in Nord- und Südrichtung, die Obere und die Untere Vorstadt entstehen vor den beiden Stadttoren

1537 seit dieser Zeit besteht auch eine Wasserleitung aus den Belmbracher Feldern, welche einen Brunnen in der Oberen Vorstadt speist

1535-38 wird das Jagdschloß Ratibor errichtet

1574 kommt Georg Fournier als Asylsuchender nach Roth. Er entstammt einer leonischen Drahtzieherfamilie und bringt das Drahtziehergewerbe nach Roth

1603 wird erstmals eine leonische Werkstatt in Roth erwähnt

1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg wird Roth stark in Mitleidenschaft gezogen

Im 18. Jh. setzt aber wieder eine rege Bautätigkeit ein und auch die Wirtschaft beginnt zu prosperieren. 1757 errichtet man den Markgrafenbrunnen, ein Jahr später ein neues Rathaus (1758-1759). 1760 wird an der Straße nach Hilpoltstein ein neues Stadttor errichtet, vor dem die "Neue Vorstadt" nach Plänen des Ansbacher Hofbaumeisters Retty entsteht. 1768 entsteht das Seckendorff-Schlösschen

1730 Von herausragender Bedeutung für die spätere Entwicklung ist die Gründung einer leonischen Drahtmanufaktur, die die Keimzelle für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Roths darstellt

1756-63 Der Siebenjährige Krieg bringt viel Not und Unbequemlichkeiten, doch die rege Bautätigkeit dieses Jahrhunderts zeigt, dass die Stadt schnell wieder aufblüht

1791 tritt der letzte Markgraf, Carl Alexander, sein Fürstentum an das Königreich Preußen ab. Roth kommt über ein Jahrzehnt unter preußische Verwaltung

1806 fällt Roth mit der ehemaligen Markgrafschaft an das Königreich Bayern. Roth verliert seine bisherige Bedeutung als Verwaltungssitz. Die industrielle Entwicklung setzt sich jedoch relativ ungehindert fort

Ab 1815 beginnt eine Periode friedlicher Entwicklung und wirtschaftlichen Aufschwungs

1834 wird die Stadtsparkasse Roth gegründet

1836 entsteht das erste Krankenhaus im leerstehenden Seckendorff-Schlösschen

1849 erhält Roth Anschluss an die Bahnlinie Nürnberg - München. Dies begünstigt die wirtschaftliche Entwicklung

1852 beschließt der Stadtmagistrat die Einrichtung einer Anstalt für Kinder (Kindergarten) im Seckendorff-Schlösschen

1870 wird die Freiwillige Feuerwehr gegründet

Um 1860-80 Mit der Schleifung der Stadttore und der Stadtmauer werden auch die mittelalterlichen Siedlungsgrenzen aufgegeben

1890 erhält Roth ein Allgemeines Krankenhaus

Anfang 1900 Die Leonische Industrie bleibt der größte Wirtschaftszweig. In ihrem Umfeld entwickelt sich Roth zur "industriereichsten Kleinstadt in Bayern"

1903 wurde Kauernhofen eingemeindet

1907 wird eine neue Brauerei erbaut, die heutige Stadtbrauerei

1912 erhält Roth das Prinz-Ludwig-Genesungsheim

1917 entsteht die Leonische Drahtwerke AG

1926 wird das Bavaria-Kino eröffnet

1937 wird das neue Krankenhaus am Weinberg eröffnet, die heutige Kreisklinik Roth (Neubau 1984)

1939-45 Der Zweite Weltkrieg verschont Roth weitgehend

1945 Geschäftseröffnung der Firma Wöhrl in Roth

Ab 1948 setzt eine stürmische Entwicklung ein. Die Bevölkerungszahl steigt (erstmals über 10.000 Einwohner), neue Wohnviertel entstehen am Weinberg und an allen Ausfallstraßen, öffentlichen Einrichtungen werden modernisiert und ergänzt

1955/56 Bau der Zentralkläranlage im Rednitzgrund

1960 900 Jahre Stadt Roth

1972 Im Zuge der Gebietsreform wird Roth Kreisstadt und erhält wieder seine alte Bedeutung als Verwaltungssitz

1975 Entstehung des Fränkischen Seenlands

1979 Erstes Rother Altstadtfest im Schlosshof

1987 Erste Europameisterschaften im Triathlon in Roth, heute Quelle Challenge

1992 Eröffnung des Main-Donau Kanals Errichtung der Kulturfabrik mit "Rother Bluestagen" Städtepartnerschaft mit Ratibor (Raciborz) in Polen

1998 Abschiedsfahrt der Gredl-Bahn nach Thalmässing 2001 Roth überschreitet erstmals die 25.000 Einwohnergrenze Anschluss an die S-Bahnlinie nach Nürnberg

2003 findet die Stadtgartenschau "Natur in Roth 2003" statt Städtepartnerschaft mit Troppau (Opava) in Tschechien

2004 Städtepartnerschaft mit Regen in Deutschland

2006 15. Rother Bluestage 475 Jahre Rother Kirchweih

2010 Stadtjubiläum "950 Jahre Stadt Roth"